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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2017 > Bericht vom 08.04.2017 ]

"Kolbe Post" liefert die Neuigkeiten

Handlich im DIN-A5-Format und in den Schulfarben rot und schwarz im hochwertigen Design gestaltet: So präsentiert sich die neue Schülerzeitung "Kolbe Post" des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums. Ein Redaktionsteam mit Schülern ab der Klasse sechs bis zur Stufe Q2 bringt darin den Schülern Nachrichten aus dem Schulleben oder schulrelevante Themen näher.

Sie besprechen die kommenden Ausgabe der Kolbe-Post (v.l.): Ben Keite, Kai Kleinheuer, Florian Wagner, Lehrer Guido Knippenberg, Daniel Ludwig, Gerrit Josephs, Greta Pasch, Nele Güttler und Bennedikt Esser. (RP-Foto: Jürgen Laaser)

Mit Interviews, Kommentaren, Berichten und Rezensionen bereiten sie die Informationen auf und geben mit vielen Fotos visuelle Einblicke. Die erste Ausgabe war im November 2016 erschienen, und die nächste kommt Ende März oder Anfang April heraus. "Wir sind echt am Anfang", betonte Daniel Ludwig bei einer der wöchentlichen Redaktionssitzungen, die immer donnerstags in der großen Pause oder bei Bedarf nach Schulschluss stattfinden, "letztes Jahr sind Gerrit Josephs und ich während der SV (Schülervertretung)-Fahrt auf die Idee gekommen, eine Schülerzeitung zu gründen." Die Fahrt hatte mit dem Ziel "Schulentwicklung" stattgefunden. Nach und nach gründeten die beiden Chefredakteure in der Schule ein Redaktionsteam. Deutsch- und SV-Lehrer Guido Knippenberg kam im Sommer dazu. Gemeinsam überlegten alle, wie das Konzept sein könnte, damit die Zeitung bei der Schülerschaft gut ankommt. So sollten sich die Themen um Schulgeschehen und Schulrelevantes drehen sowie Filmrezensionen und Politisches umfassen.

Nach der ersten Ausgabe nahmen Ludwig und Josephs während der SV-Fahrt Verbesserungsvorschläge aller Klassen und Stufen auf. So setzte das Team mehr Fotos ein und feilte mit Guido Knippenberg an den Überschriften. Bei der Finanzierung hat sich ebenfalls etwas geändert. Gingen die Schüler aus der ersten Ausgabe durch einen Stückpreis von einem Euro mit einem kleinen Minus heraus, haben sie nun einen Sponsor gefunden, der die Kosten zu Teilen abdeckt. Weitere Sponsoren und Autoren sind willkommen.

Und wie kommt die Zeitungsmache bei den Team-Mitgliedern an? "Es macht einfach Spaß", stellte Kai Kleinheuer, der für das Design verantwortlich ist, fest, "es ist ein gutes Projekt, um sein Können zu vertiefen sowie Erfahrung zu sammeln und auszubauen." Er könne viel ohne Zwänge ausprobieren. Daniel Ludwig und Gerrit Josephs "arbeiten gerne zusammen und übernehmen gerne Verantwortung". Und die Redaktionsarbeit biete die Gelegenheit, erste journalistische Texte zu formulieren. Benedikt Esser hat bereits ein Praktikum bei der "Rheinischen Post" absolviert: "Man kann die Arbeit in der Schule vielleicht als berufliches Sprungbrett nutzen, da man Erfahrung gesammelt hat." Greta Pasch ist eine der Neuen im Team. Sie möchte den Lesern gerne wichtige Inhalte vermitteln, mitarbeiten und ist generell am Schreiben interessiert.

Für Guido Knippenberg liegt eine Aufgabe darin, zu vermitteln, mit welchen Schreibtechniken man welche Ziele erreicht. Mit der Chefredaktion übernimmt er zum Schluss die Endkorrektur. Die Daten gibt Daniel Ludwig zur Druckerei. "Mit der 'Kolbe Post' hat die Schülerschaft ein Organ, das größer und offizieller ist und mit dem sie sich äußern kann", lobte Knippenberg.

Schülerzeitung "Kolbe Post"

Redaktionsteam: Ben Keite (Film und Serien), Benedikt Esser (Sport), Kai Kleinheuer (Layout), Jan Rodriguez (Politik), Gerrit Josephs und Daniel Ludwig (Chefredaktion), Florian Wagner, Jule Meyer, Greta Pasch und Nele Güttler (Schulleben), Guido Knippenberg (SV- und Deutschlehrer)
E-Mail: kolbepost@mkg-wegberg.de
Auflage: 200 Stück

Von Nicole Peters
Rheinische Post, 08.04.2017 (Seite C3)