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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2017 > Bericht vom 11.05.2017 ]

Missio-Truck am MKG Wegberg

Vom 2. bis zum 4. Mai 2017 machte der missio-Truck am Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg Station. Dabei war es den Schülerinnen und Schülern möglich, in die Rolle eines Binnenflüchtlings im Kongo zu schlüpfen und seine Flucht nachzuempfinden. Missio ist ein katholisches Hilfswerk, das in vielen Ländern der Welt vor Ort ist, um Bedürftigen zu helfen, und das sich selbst nur durch Spenden finanziert.

Der missio-Truck am MKG Wegberg

Viele Religions-, Philosophie-, Geschichts- und Erdkundekurse der Jahrgangsstufen EF und Q1 am MKG Wegberg nahmen an den drei Tagen an dem Angebot von Missio teil. Der missio-Truck durfte erst dann betreten werden, nachdem die Schülerinnen und Schüler vorab durch eine aufwendige und leicht verständliche Präsentation in den Kontext eingeführt worden waren und die Situation in der Demokratischen Republik Kongo dadurch besser nachvollziehen konnten. Sie erfuhren, dass in den gebirgigen östlichen Gebieten des Landes, weit entfernt von der Hauptstadt Kinshasa, viele Menschen vor Krieg und Verfolgung fliehen müssen.

Der missio-Truck am MKG Wegberg

Im missio-Truck war es den Besucherinnen und Besuchern anschließend möglich, die Identität einer Person aus dem Kongo auszuwählen, wie in meinem Fall die der Schülerin Sara, in die man sich hineinversetzen konnte, um deren Flucht erleben zu können.

Durch Computeranimationen sollte man selbst Entscheidungen treffen, beispielsweise, welche wichtigen Gegenstände auf der Flucht mitgenommen werden müssen, oder welchen Verlauf die Flucht nehmen sollte. Am Ende jeder Geschichte rettete sich die jeweils ausgewählte Person in ein missio-Haus und konnte dort ein neues Leben beginnen.

Zudem gab es im missio-Truck die Möglichkeit, sich über missio-Projekte auf der ganzen Welt zu informieren und eine Petition gegen den illegalen Handel mit Rohstoffen, die für sämtliche Smartphones benötigt werden, zu unterschreiben.

Der missio-Truck am MKG Wegberg

Zum Schluss traf man sich in einem Raum, um die Wirkung der Ausstellung und Wege, sich selbst zu engagieren, zu besprechen.

Alle Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass der Besuch des missio-Trucks eine besondere Erfahrung war, da man sich viel besser in die Lage von Flüchtlingen hineinversetzen konnte, das Schicksal der Menschen - wenn auch nur fiktiv - miterlebt hat und somit auch in der Lage war, ihre Geschichte besser zu verstehen.

Von Carolina Schürger (Jgst. EF)