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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2018 > Bericht vom 06.02.2018 ]

Millionen fürs Maximilian-Kolbe-Gymnasium

Das Gebäude des Wegberger Gymnasiums, das aus den 1970er Jahren stammt, wird seit 2009 saniert. In den nächsten beiden Jahren stehen die Fachräume auf dem Plan. Ein Teil der Kosten soll aus einem Förderprogramm bezahlt werden.

Der Klassentrakt des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums (vorne, rote Fassade) wurde bereits saniert. Bis zum Jahr 2020 ist nun der hintere Bereich an der Reihe, wo sich die Fachräume befinden. (RP-Foto: Uwe Heldens)

Das aus dem Jahr 1976 stammende Gebäude des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums (MKG) in Wegberg wird seit 2009 Schritt für Schritt modernisiert. Zwei Bauabschnitte wurden abgeschlossen, ein weiterer ist geplant. Bisher wurden für die Sanierung rund 6,87 Millionen Euro ausgegeben.

Begonnen wurde 2009 mit der Sanierung der Außen-WC-Anlagen (Kosten: rund 175.000 Euro). Es folgten 2010 und 2011 die Sanierung des Klassentraktes (erster Bauabschnitt) für 3,73 Millionen Euro, die Brandschutzmaßnahmen im Pädagogischen Zentrum (PZ) für 138.000 Euro in den Jahren 2012 und 2013 sowie die Sanierung der WC-Anlagen der Lehrer und im PZ für 256.000 Euro in den Jahren 2013 und 2014. Im Jahr 2016 wurde mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen, dazu zählten die Modernisierung der Verwaltungs-, Fach- und Klassenräume, Treppenhäuser für 2,19 Millionen Euro und die energetische Sanierung des Eingangsbereichs (2017) für 380.000 Euro.

Von 2018 bis 2020 soll nun der dritte Bauabschnitt folgen, was morgen (18.30 Uhr, Rathaus) Thema im Bauausschuss ist. Die Gesamtkosten für diesen Abschnitt beziffert die Stadtverwaltung in der Sitzungsvorlage auf 2,8 Millionen Euro. Der Wegberger Stadtrat hatte Anfang 2017 beschlossen, dass aus dem Förderprogramm "Gute Schule 2020" des Landes NRW rund 1,45 Millionen Euro für den dritten Bauabschnitt zur Verfügung gestellt werden. Weitere Fördermöglichkeiten werden von der Stadt zurzeit geprüft. Der nächste Bauabschnitt umfasst die Innenraumsanierung von sieben Fachräumen (Chemie, Physik, zweimal Biologie, Musik, Kunst, Medienraum) und die energetische Sanierung der entsprechenden Fassaden rund um die Flure und den Innenhof des Gymnasiums. Die Auswahl von Materialien und Farben soll sich an der Gestaltung aus dem ersten und zweiten Bauabschnitt orientieren. Die Planung der Modernisierung beginnt in den nächsten Wochen. Mit der Gesamtplanung soll wie zuvor das Wegberger Büro Gronau-Plan beauftragt werden. Die Stadt weist darauf hin, dass die Leitung des Gymnasiums und besonders die Fachschaften der MINT-Fächer eng in die Planung einbezogen werden. Ein erstes Gespräch fand im Januar statt. Wenn der dritte Bauabschnitt 2020 abgeschlossen ist, stehen 2021 und 2022 noch die Sanierung weiterer Fachraumklassen (vierter Bauabschnitt) sowie die Bauabschnitte PZ und Verwaltung auf dem Programm.

Von Michael Heckers
Rheinische Post, 05.02.2018 (Seite C1)