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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2018 > Bericht vom 30.10.2018 ]

Der Spieletag am MKG Wegberg

Am Donnerstag, dem 11.10.2018, fand am Maximilian-Kolbe-Gymnasium der Spieletag für die fünften Klassen statt. Dabei lief dieser besondere Tag so ab, dass wir Schülerinnen und Schüler in der ersten Stunde mit dem Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin Unterricht hatten und dort sechs etwa gleich große Gruppen einteilten. Gemeinsam als Klasse klärten wir außerdem Fragen zum Tag.

Die Klasse 5c beim Spieletag der Sextaner.

Als die Stunde zu Ende war, gingen alle fünften Klassen mit ihren Sachen in die Sporthalle, zogen sich dort in den Umkleiden um und stellten ihre Rucksäcke und Schulranzen ab. In der Turnhalle wurden wir dann von Herrn Friedrich begrüßt und die Sporthelfer aus der Oberstufe wurden vorgestellt. Jede Gruppe aus jeder Klasse erhielt einen "Helfer" aus der zehnten Jahrgangsstufe. Außerdem informierte uns der Sportlehrer über die einzelnen Stationen in den drei verschiedenen Hallen.

Nun startete der Spieletag mit einer leichten Aufwärmphase und Dehnungsübungen. Danach ging es endlich an die Parcours.

Halle 1: Skills-Stationen

In der ersten Halle waren verschiedene Skills-Stationen aufgebaut. Dazu suchten sich die einzelnen Gruppen "ihren" großen Kasten mit drei Hütchen drauf und einer Matte mit Tennisbällen davor. Das erste und zweite Gruppenmitglied mussten zum Start. Auf "Los!" rannte der erste Athlet zum Hindernis in Form einer Sprossenwand, die man hochklettern musste. Jedoch sollte man auf der anderen Seite nicht einfach herunterspringen, sondern ebenfalls klettern. Wenn der Läufer oder die Läuferin nun auf der anderen Seite angekommen war, sollten sie weiter unter einer dicker Matte hindurchkriechen, die auf zwei Bänken aufgebaut war und als niedriger Tunnel diente. Dann kamen die Kinder an den einzelnen Stationen mit den ihren anderen Gruppenmitgliedern an. Sie sollten dann die Bälle nehmen und die Hütchen abwerfen. Wenn alle auf dem Boden landeten, liefen sie weiter zum Start und klatschten den zweiten aus der Gruppe ab, der dann den Hindernislauf antreten durfte. Wenn man es jedoch nicht schaffte, alle Hütchen mit drei Bällen zu treffen und hinunter zu stoßen, musste derjenige ein, zwei oder sogar drei "Strafrunden" laufen, bis er den nächsten abklatschen konnte. Die einzelnen Gruppen versuchten dabei so viele Runden wie möglich in einer festgelegten Zeit zu absolvieren.

Die Klasse 5a beim Spieletag der Sextaner.

Pause

Nach dem ersten Durchlauf begann die Pause. Jeder bekam Süßigkeiten und ein Milch-Getränk gespendet. Hier wurden auch Klassenfotos mit unseren Klassenlehrern aufgenommen. Anschließend tauschten die verschiedenen Gruppen die Hallen und trafen auf einen neuen Parcours.

Halle 2: Staffelspiele

Beim Staffellauf setzte sich jedes Team hintereinander an der Startlinie hin. Es wurden verschiedene Staffelläufe durchgeführt, wobei wir uns in unsere Gruppe ablösen und anfeuern mussten. Im weiteren Verlauf wurden immer mehr Hindernisse in die Laufstrecke eingebaut, so dass der Staffellauf immer kniffliger wurde. Wir machten den Läufern Mut und klatschen und applaudierten, wenn sie ins Ziel liefen. Dabei ging es uns weniger ums Gewinnen gegen die anderen Teams, sondern um den Spaß, alles gemeinsam zu schaffen.

Nach einer kurzen Pause zum Trinken gab es den letzten Hallentausch.

Halle 3: Biathlon

In der dritten Halle war ein Ninja Warriors Parcours aufgebaut, wie er von Herrn Pauck liebevoll getauft wurde. Die erste Aufgabe bestand darin, auf Kreise, die auf einer Matte lagen, zu springen, ohne die Matte selbst zu berühren. Bei der zweiten Station stand das Klettern an einer Art "Kamin" in Form einer Sprossenwand und Matte im Vordergrund, so dass man zwischen Matte und Hallenwand hochhangeln musste. Auch diese Station war ein wenig knifflig, machte aber besonders Spaß. Die dritte Station war aus einem Tor und einer Latte aufgebaut. An der Latte waren schlaufenartig Seile geknotet, durch die man mit den Füßen durchklettern musste. Hier konnte man besonders gewagte Aktionen beobachten oder auch ein wenig lustige Verrenkungen. Bei der fünften Station waren Bänke an einer Sprossenwand befestigt, so dass es verschiedene Steigungen gab, an denen man sich hochziehen musste. Wer die steilsten Bänke nicht mehr schaffte, durfte hier auch laufen.

Die letzte Station stellte einen Balancierakt dar, wobei die Stangen immer höher wurden. Zwei Helfer waren jedoch jeder Zeit dabei, um uns zu helfen, was viele von uns auch tatsächlich brauchten.

Nachdem nun alle Teams jeden Parcours durchlaufen hatte, spielten wir zum Abschluss in verschiedenen Gruppen Völkerball gegeneinander. Waren wir zu Beginn des Tages noch innerhalb unserer Klassengemeinschaft in Teams eingeteilt, mischte es sich nun auch mit den anderen Klassen. Insgesamt gab es sieben Spiele, bis eine Gewinnergruppe feststand.

Dieser Tag hat uns viel Spaß gemacht und wir Fünfer möchten uns herzlich bei dem Team der Sporthelfer und den Sportkollegen bedanken.

Von Emily Unger (Klasse 5c) und Nadja Falk