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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2020 > Bericht vom 19.02.2020 ]

Neanderthal-Museumsbesuch 2020

Am Mittwoch, den 12.02.2020, fuhren alle sechsten Klassen ins Neanderthal-Museum in Mettmann. Auf der Hinfahrt waren viele von uns sehr aufgeregt und haben sich sehr auf den Besuch gefreut. Wir fuhren mit zwei Bussen und nach einer Stunde Fahrt waren wir endlich da. Nun war die Aufregung noch größer.

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Aus organisatorischen Gründen wurden die vier sechsten Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe machte eine Führung durch das Museum, die andere Gruppe baute bei einem Workshop in der Museumswerkstatt Steinzeitamulette aus Holz, Muscheln, Perlen und Seilen aus Leder.

Dabei konnten wir selbst mit einem Steinzeitbohrer ein Loch in eine Holzplatte bohren, was einigen von uns nicht gerade leicht von der Hand ging. Aber am Ende des Workshops hatten wir es alle geschafft, unsere Amulette fertigzustellen.

Zu Beginn der Führung durch die Ausstellung im Museum bekamen wir alle Kopfhörer, damit wir unsere Gästeführerin besser verstehen konnten. Der erste Museumsbereich hieß "Ein Tal und seine Geheimnisse". Dort haben wir erfahren, dass der Neandertaler einen größeren Schädel hatte als der moderne Mensch, dafür sind wir aber schlauer als der Neandertaler.

Es gab sogar Wachsfiguren, die die verschiedenen Menschen in verschiedenen Zeiten nachstellten und echt wirkten. Anschließend gelangten wir zum zweiten Bereich der Ausstellung: "Leben und Überleben". Dort haben wir ein Experiment gemacht und durften mit verschiedenen Steinen ein Feuer machen.

Auch ein Massengrab aus der Steinzeit wurde dargestellt. Viele interessante Ausstellungsstücke konnten wir in Glaskästen anschauen.

Nach einer Stunde war Pause. Diese wurde zum Essen und Trinken genutzt und viele von uns gingen in den Museumsshop. Außerdem wurde rege über das bisher Gesehene diskutiert. Im Keller gab es auch noch eine Römer-Ausstellung über Gladiatoren zu bestaunen.

Nachdem jede Klasse die Führung durch das Museum und den Workshop mit den Steinzeitamuletten gemacht hatte, machten wir uns wieder auf den Heimweg und kamen pünktlich um 15 Uhr in Wegberg an.

Von Emily Odenkirchen (Klasse 6a)