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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2021 > Bericht vom 28.06.2021 ]

Abitur-Entlassfeier 2021

Am 19.06.2021 durfte nach mehrfach verworfenen Plänen, vielen Gesprächen mit dem Bürgermeister und zum Glück fallenden Inzidenzen - auch im Kreis Heinsberg - unsere Abitur-Entlassfeier mit zwei Begleitpersonen je Abiturient*in und allen Lehrer*innen, die der Einladung folgten, unter der Voraussetzung eines negativen Tests oder einer vollständigen Impfung bzw. Genesung im Forum Wegberg stattfinden.

Zu Beginn der Feier fand eine ökumenische Andacht statt, die das Gottesdienst-Komitee mit Unterstützung von Christian Bork und Carmen Nöthlichs vorbereitet hatte. Diese begann mit der Begrüßung durch Herrn Bork, gefolgt von "Irgendwann ist jetzt", gesungen von Emelie Dinges (Q2).

Anschließend folgte ein kurzes Anspiel, welches sich mit dem Thema "Zukunftsangst" beschäftigte. Dieses szenische Spiel wurde abgerundet von Zukunftswünschen, die uns Carmen Nöthlichs mit auf den Weg gab.

Nach den Fürbitten und der von Kellie Saljanin am Klavier mit "Vergiss es nie" begleiteten Kollekte, bei welcher sich unsere Stufe für die Kinderkrebshilfe in Heinsberg als Zweck entschieden hatte, wurde die Andacht mit dem "Vater unser", einem irischen Segenswunsch und dem (aufgrund der aktuellen Situation nur gesprochenen) Segenslied "Möge die Straße" abgerundet.

Im Anschluss an eine halbstündige Pause liefen wir Abiturient*innen paarweise in den Saal ein und versammelten uns auf der Bühne zu einem Gruppenfoto.

Nachdem die Veranstaltung schließlich von den Moderatoren Katrin Alef und Nick Czorniczek eröffnet wurde, hielt zunächst die Schulleiterin Maj Kuchenbecker eine Rede, in welcher sie sich nach guter Tradition auf das diesjährige Abi-Motto "CoronA-BIer - Die Schule war öfter dicht als wir" bezog, es auf linguistischer und psychologischer Ebene bezüglich seiner Herkunft analysierte und ihren Respekt gegenüber der besonderen Leistung des "Coronajahrgangs 2021" ausdrückte.

Anschließend wendeten sich unsere Beratungslehrer Sebastian Aretz und Anca Neubauer in einer gemeinsamen persönlichen Rede an uns, "ihre" Stufe, in welcher sie uns einluden, später der Schule noch einmal einen Besuch abzustatten und so die Lehrer*innen und die alten von Erinnerungen geprägten Schulflure noch einmal wiederzusehen.

Nach einer weiteren emotionalen Gesangseinlage von Emelie Dinges ("I`ll always remember you") folgte die Rede des Bürgermeisters Stock, in welcher er uns viel Erfolg und Glück auf unserem nun folgenden Lebensabschnitt wünschte und uns aber auch daran erinnerte, dass wir in Wegberg - unserer Heimat - jederzeit willkommen sein und auch einen sicheren Rückzugsort finden würden, wenn "Träume platzen oder etwas nicht so funktioniere", wie wir es uns vorstellen.

Zuletzt durften traditionell auch die Abiturient*innen selbst zu Wort kommen. Malte Gerhards und Aaron Rothkopf rechneten mit der Schule ab, indem sie mit ihrem Hauptanliegen Ehrlichkeit einige Anekdoten aus dem Unterricht erzählten und sich zurückerinnerten an Mettfrühstücke im Erdkunde LK, an Abende mit Freunden und an unsere Abschlussfahrt nach Berlin oder Sylt, die zum Glück trotz Corona stattfinden konnte.

Schließlich kam der Moment, auf den alle gewartet hatten: Es folgten die Besten-Ehrungen und die leistungskursweise Übergabe der Abiturzeugnisse durch Maj Kuchenbecker. Zusätzlich zu ihrem Zeugnis erhielten dabei alle Abiturient*innen eine Rose von ihren Leistungskurslehrer*innen.

Nun lasse ich die Zahlen sprechen:

In unserem Jahrgang haben 93 Schüler*innen ihr Abitur bestanden. 20 davon mit einem Abiturschnitt, der besser ist als 1,4. Davon haben sechs Schüler*innen einen Numerus Clausus von 1,4, drei Schüler*innen einen Schnitt von 1,3 und vier Schüler*innen einen Abiturschnitt von 1,2 erreicht. Vier Schüler*innen bestanden ihr Abitur mit einem Schnitt von 1,1 und gleich drei Schüler*innen haben in diesem Jahr den Abiturschnitt von 1,0 erreicht. Der Schnitt liegt bei 2,14 und ist damit der Beste, der je an unserer Schule erreicht wurde.

Nach der feierlichen Veranstaltung gab es im Außenbereich einen Sektempfang und die Möglichkeit, vor einer Fotowand durch einen Fotografen Familienfotos machen zu lassen.

Insgesamt war es eine wunderschöne und zugleich sehr feierliche Veranstaltung, die einen wirklich angemessenen Abschluss für unsere doch sehr besondere Schulzeit darstellte und an die wir uns noch lange sehr gerne zurückerinnern werden.

Von Elisabeth Brenner (Abiturientin 2021)