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> Bericht vom 10.07.2025 ]
Mysteriös, mitreißend, musikalisch: "Camp Champ" feiert Premiere Am 27. und 28. Juni 2025 feierte der Begabungskurs "Musical" von Herrn Hergert mit dem selbstgeschriebenen Stück "Camp Champ" am MKG Wegberg Premiere. Die Schüler*innen vereinten Humor, Spannung und viele Emotionen in ihrem Stück und versetzten das Publikum an beiden Abenden in Begeisterung. 
Die spannende Kriminalkomödie handelt von dem mysteriösen Verschwinden von Flora Lehmann, mitten im Camp für Hochbegabte. Mit der Erzählung aus mehreren Perspektiven, wurde dem Publikum eine tiefere Beziehung zu den einzelnen Charakteren ermöglicht. 
Der Privatdetektiv Gregor Schuhmann und sein Assistent Paolo wurden von Floras Eltern beauftragt und befragten die verschiedenen Camp-Teilnehmer. Hierbei kriegen sie aber sowohl aus den Strebern, als auch aus den schrägen Influencern, Cara und Lara, nichts heraus. Nur eins ist klar: Hier ist mehr seltsam als nur das Verschwinden von Flora. 
Im weiteren Verlauf stellt sich raus, dass eine Bande im Camp ihre Spielchen treibt und einen Raub plant - und Flora mitten drin. Zuerst wollen sie das Geld spenden, doch dann geraten dann jedoch in Versuchung, das Geld für sich zu behalten, ganz zum Missfallen von Flora. In einem Moment voller Gier, dann die Auflösung: Assasina, genannt "Sina" tötet Flora und will das Geld für sich haben. Aber ihre Freunde vergeben ihr und die Freundschaft siegt über Sinas schwachen Moment. 
Das diesjährige Musical verbindet Humor mit wichtigen Themen, wie Freundschaft, Verlust und Gier. Auch musikalisch war das Musical auf einem sehr hohen Niveau: es bot gefühlvolle Solos, unterhaltsame Duette und ein emotionales Abschlusslied im Chor. Besonders in diesem Jahr war die Interaktivität zum Publikum. Durch direktes Ansprechen und interaktive Szenen wurde eine enge Verbindung zum Publikum geschaffen, was für ein unvergessliches Erlebnis sorgte. 
Das Stück war aus vielen Perspektiven besonders: zum einen markierte es die erste Aufführung mit einem gleichgeschlechtlichen Paar am MKG, zum anderen war es leider auch für viele Beteiligte der letzte gemeinsame Auftritt. 
Entsprechend emotional war auch der Abschied nach der zweiten Aufführung - ein Teil der Jugendlichen steht vier Jahren zusammen auf der Bühne und das Ende trifft sie umso mehr. Dennoch sind all die Tränen ein Zeichen von Dankbarkeit und wahrer Freundschaft, die ohne dieses Projekt kaum möglich gewesen wären. Von Johanna Przibylla (Klasse 10c)
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