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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2006 > Bericht vom 18.09.2006 ]

GAPP 2005/2006

Die Vorbereitung
Nachdem man mitgeteilt bekommen hat, dass man dabei ist, war man erst mal froh. Dann kam natürlich der erste Kontakt mit den Amerikanern. Per Email war das ja nicht weiter schwierig. Der Amerikaner machte einen netten Eindruck. Dann waren da die Vorbereitungstreffen. Zugegebenermaßen waren sie leider oft etwas lang gezogen, aber die Vorbereitung war am Ende doch super. Das meiste hat anscheinend so geklappt, wie es sollte, das ist doch schon mal super. Und dann waren da natürlich noch die Geldbeschaffungsmaßnamen: natürlich das Übliche, Hotdogs und Kuchen, aber auch einige ausgefallenere Sachen, wie z.B. ein Eistag oder ein Entenrennen. Durch die Einnamen und spenden kam dann am Ende doch einiges zusammen.

USA
Ja, das war in der Tat eine tolle Erfahrung. Eigentlich ist es da gar nicht so sehr anders als in Deutschland: Die Fortbewegung ist meist mit dem Auto, man geht in die Schule, macht Musik oder Sport, was Jugendliche halt so machen. Einiges war aber doch anders: Es gibt z.B. fast keine eigenständigen Restaurants, fast nur Ketten (in einigen ist das Essen aber sehr gut, durchaus nicht nur Fastfood). Es gab sowieso mehr Fertigessen als in Deutschland. Die Schulbusse sind auch toll: gelb, mit Schnauze, und wenn man ganz hinten sitzt, wird man fast durch die Gegend geschleudert, wenn der Bus durch Schlaglöcher fährt. Außerdem gibt es in der Schule viel mehr Wahlmöglichkeiten: man kann z.B. Fächer wie Metallarbeiten oder Jazzband wählen (die Jazzband war richtig gut, sollte man sich mal angehört haben). Dann war es natürlich auch toll, mal nach New York zu kommen, das MOMA (Museum of Modern Art) sollte man sich nicht entgehen lassen. Richtig eigenartig war es, als eines Tages Herr Kreuk in die Klasse kam. Eigentlich ist man weit von zu Hause entfernt, und plötzlich ist da jemand, der eigentlich in Deutschland sein müsste ...

Deutschland
Natürlich war es toll, die ganzen Partner wieder zu sehen. Leider schien es, als ob es in Deutschland viel mehr Probleme mit den Partnern gab als in den USA, aber die meisten kamen wohl gut mit ihren Partnern aus. Dann haben wir natürlich viele Städte in der Umgebung besucht. Natürlich hat man die meisten davon schon gesehen, aber es war dann doch noch mal lustig, die Städte mit den anderen Gappern zu besichtigen. Berlin ist natürlich immer toll, wir haben das Übliche gemacht, Mahnmal, Reichstag, was halt so anfällt. Und obwohl die Deutschen verloren haben, war das Fußballspiel an der Fanmeile auch ein tolles Erlebnis (obwohl die Stimmung im Forum immer besser war).

Fazit
Obwohl ich nicht in den USA leben wollen würde, war der Austausch die Erfahrung wert. Ich kann nur empfehlen, daran Teil zu nehmen.

Till Kretschmar