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> Bericht vom 15.09.2010 ]
Elternbrief zum Schuljahresbeginn Liebe Eltern am Maximilian-Kolbe-Gymnasium, kurz nach Beginn des neuen Schuljahres wünsche ich Ihnen und Ihren Kindern alles erdenklich Gute und viel Erfolg für das kommende Jahr. Wie überall im täglichen Miteinander gibt es auch am Maximilian-Kolbe-Gymnasium einige Veränderungen und Entwicklungen, die ich Ihnen wiederum gerne hier in der bekannten Form des Elternbriefes mitteilen möchte. Personell hat sich in diesem Schuljahreswechsel wieder etwas getan: Wir verabschiedeten uns von Frau Kallenbach, Herrn Quack und Herrn Nobis, den Vertretungslehrern des letzten Jahres. Dafür kehren die "Stammkräfte" Frau Kellenter und Frau Ambach zu Schuljahresbeginn aus der Elternzeit zurück. Frau Scheulen, eine unserer drei Referendarinnen, die die Ausbildung bei uns beendet hatten, verließ uns in Richtung Neuss. Dagegen konnten wir Frau Mann (Bio/Physik) und Frau Kauertz (Kath.Reli/Sport) fest an uns binden. Zusätzlich gewannen wir mit Frau McDonald eine junge Englischlehrerin als Muttersprachlerin. Trotz des allgemeinen Rückgangs der Schülerzahlen in NRW blieb unsere Schülerzahl stabil, sie wuchs um drei Personen, so dass nun 1155 Schülerinnen und Schüler unser Gymnasium besuchen. Gewaltige Dinge taten sich in den Sommerferien in Punkto Schulsanierung. Für Sie alle unübersehbar wuchsen die 32 Containerklassen auf Schulhof und Parkplatz. Mehr als die Hälfte des gesamten Schulmobiliars zog um, eine planerische und logistische Meisterleistung, für die ich auch an dieser Stelle allen Beteiligten Danke sagen möchte, insbesondere den Architekten der Stadt und des Büros Gronau, den beteiligten Firmen aus nah und fern, den Kolleginnen und Kollegen und unserm Hausmeister Herrn Schmidt. Für uns alle ist die Umstellung groß. Da die Pausenbereiche enger wurden, öffnen wir jetzt in der großen Pause für alle den ehemalige Oberstufenhof am Seitenausgang und das PZ im Gebäude. Unsere Schülerinnen und Schüler gehen vorsichtig und sorgfältig mit der neuen Situation und Einrichtung um. Wie Sie der Presse entnehmen konnten, gilt dies leider nicht für alle Jugendlichen in Wegberg. Bitte machen Sie doch auch Ihren persönlichen Einfluss geltend, dass so ein sinnloser Vandalismus nicht um sich greift. Die Umstellung der Unterrichtszeiten hat sich bewährt. Nahezu alle sprechen neben dem etwas entspannten, auch moderneren Unterricht von einer allgemeinen Entschleunigung des Morgens. Besonders die Jüngeren brauchen auch bei nur maximal vier verschiedenen Fächern am Morgen nicht mehr so schwer zu tragen. Nachbessern müssen wir bei allem Bemühen immer noch bei den Buszeiten am Nachmittag. Hier sind weitere Veränderung mit dem neuen Fahrplan im Dezember versprochen. Bitte also noch einmal um Geduld. Unsere gemeinsame Mensa wurde zu Anfang sehr gut angenommen. Die große Befragung durch die Stadt Wegberg zeigte, dass mehr als dreiviertel der Schülerinnen und Schüler mit dem Angebot und vor allem der Atmosphäre in dem tollen Gebäude sehr zufrieden sind. Bei den kleinen Beschwerden hier und da hat sich die Mensarunde aus Schülern, Eltern und Lehrer zusammen mit der Stadt und der Firma Speisezeit sehr bewährt. Gemeinsam arbeitet man an Verbesserungen. So können z.B. die eigentlichen Nutzer, unsere Schülerinnen und Schüler, jetzt noch mehr beim Angebot entscheiden. Weitere neue Jahrgänge im Nachmittagsunterricht an allen drei Schulen werden davon nun profitieren. Bitte überzeugen Sie, liebe Eltern, sich und Ihre Kinder von den tollen Möglichkeiten, die das gute und auch gesunde Essen bietet. Die Nutzung der Angebote unseres Gymnasiums in der Mittagszeit in der Sporthalle, auf dem Schulhof und im Gebäude nahmen von den Zahlen her eine gute Entwicklung. Während die Anfänge zögerlich waren, gab es zuletzt bei großer Nachfrage manchmal sogar Gedränge. Pädagogisch und organisatorisch machen wir in diesem Jahr einen weiteren Schritt in die Zukunft. Zum ersten Mal überhaupt gibt es ab diesem Schuljahr vier Jahrgänge in der gymnasialen Oberstufe. Die Gruppen in 10 und 11 werden nach neuen Regeln und Gesetzen in der sogenannten Einführungsphase nahezu parallel nebeneinander her gefahren. Dagegen führen die Jahrgänge 12 und 13 ihre Laufbahn wie bisher gewohnt weiter. Im nächsten Schuljahr erst mischen wir dann den Doppeljahrgang zusammen. Bisher scheint alles recht gut anzulaufen. Neu ist auch, dass wir das Fach "Praktische Philosophie" nun in allen Jahrgängen unterrichten. Es ist z.B. Pflicht für alle, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen. Bis zu den Herbstferien ist es nicht mehr weit. Vorher fahren wir erstmalig mit dem Jahrgang 10, der bisher nur in Klassen zusammen war, für drei Tage auf "Kennenlernfahrt" nach Xanten und die Jugendlichen aus dem Jahrgang 11 gehen in ihr zweiwöchiges Berufspraktikum. Die Klassen 6 und der Jahrgang 13 freuen sich zugleich auch schon auf ihre Fahrten im Oktober. So wird für manche die Zeit für weitere wichtige Dinge knapp. Auf dem Terminplan finden Sie für das erste Halbjahr die wichtigsten Daten noch einmal aufgelistet. Lassen Sie uns mit der großen Hoffnung auf weiterhin gute Zusammenarbeit gemeinsam in das neue Schuljahr starten. Ihr Willy Meersmann, OStD
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