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Bluetooth-fähige Messfühler für den Chemieunterricht

Im vergangenen September 2022 bewilligte der Fond der Chemischen Industrie unserer Schule ein Fördergeld von insgesamt 2.500 Euro. Mit diesem Geld erwarb die Fachschaft Chemie bluetooth-fähige Messfühler. Jeweils sechs Thermometer, Leitfähigkeitssensoren und pH-Messsensoren bereichern nun den Chemieunterricht unserer Schule und können in Kleingruppen bei Versuchen genutzt werden. Mit der App "Vernier Graphical Analysis" auf den schulinternen iPads können Messwerte graphisch anzeigt werden und Schüler*innen können die dargestellten Ergebnisse auswerten. Auch lassen sich die iPads mit der elektronischen Tafel in den Chemieräumen verbinden, sodass die Ergebnisse aus der App zur Gruppenbesprechung allen gezeigt werden können.

Vorgeschlagen und initiiert wurde die Förderung von Herrn Thelen, Sammlungsleiter der Chemie. Alle zwei Jahre besteht die Möglichkeit, einen solchen Antrag an den Fond für Chemische Industrie zu stellen. Aufgrund der vergleichsweise hohen Schülerzahl im Fach Chemie, der regen Teilnahme unserer Schule an Wettbewerben, der neuen Räume mit sehr guter Ausstattung und der in Klassensätzen verfügbaren iPads qualifizierte sich unsere Schule und erhielt somit die oben genannte Summe.

Die Grundkurse der Q1 hatten "die Ehre", die bluetooth-fähigen Thermometer als Erste auszuprobieren. Beim Zusammenschütten einer Säure und einer Base sollte die Temperatur gemessen werden. Der Temperaturverlauf wurde dann auf dem Ipad mithilfe der App in einem Kurvendiagramm dargestellt. So konnten die Schüler*innen beispielsweise die Reaktionswärme als Temperaturdifferenz anhand der Schnittpunkte der senkrechten Grade mit der Ausgleichsgerade ablesen.

Die neuen Messfühler sind eine Bereicherung für den Chemieunterricht an unserer Schule und ermöglichen den Schüler*innen sowie den Lehrer*innen modernes Arbeiten bei praktischen Unterrichtseinheiten.

Anmerkung der Verfasserin:

Mit den neuen Messfühlern müssen die Schüler*innen auch nicht mehr auf Millimeterpapier zeichnen, sondern können alles automatisiert und vereinfacht in der App einsehen.

Von Luise Ganes (Jgst. Q1)