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Amsterdam-Fahrt der Q1

Am Freitag, dem 20. März 2026, machten sich die Niederländisch-Kurse der Q1 in Begleitung von Frau Demir und Herrn Lenders auf den Weg nach Amsterdam, wo sie ein spannender Tag im Rahmen der Unterrichtsreihe "Deutsch-Niederländische Beziehungen" erwartete. Das Highlight des Ausflugs war der Besuch im Anne-Frank-Haus, bei dem vor allem das Thema Zweiter Weltkrieg im Vordergrund stand.

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Um 8 Uhr ging es in Wegberg mit dem Bus los und nach einer etwa zweieinhalbstündigen Fahrt fanden wir uns am Hauptbahnhof in Amsterdam wieder. Nach einem Gruppenfoto hieß es dann erst einmal Eindrücke sammeln, denn bis zum Besuch im Anne-Frank-Haus waren es noch zwei Stunden. Die eindrucksvollen und einzigartigen Grachten mit ihren Grachtenhäusern, der leckere Duft von Waffeln und Pommes, aber auch die zahlreichen Coffeeshops sorgten für einen richtigen Amsterdam-Flair. Für manche ging es aber auch erstmal auf Shoppingtour, um das eine oder andere Souvenir aus Amsterdam mitzunehmen.

Als es um 13 Uhr dann schließlich zum Anne-Frank-Haus ging, änderte sich die Stimmung. In dem Grachtenhaus, in dem zu Zeiten der Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg das jüdische Mädchen Anne Frank lebte, wurde auf mehreren Etagen das Leben der Familie rekonstruiert. Um in das "Achterhuis", also das Hinterhaus, zu gelangen, in dem das eigentliche Versteck lag, musste man durch ein Loch in der Wand klettern. Das Loch wiederum war von einem Bücherregal verdeckt, welches man zur Seite schieben musste. So konnte man sich besser in die Lage der Anne Frank hineinversetzen.

Jeder Raum steckte voller Schicksalsmomente und es war kaum zu glauben, dass das Mädchen sich dort über so viele Jahre vor den Nationalsozialisten verstecken konnte. Viele Möbel und Gegenstände waren zudem noch Originale. So auch das Tagebuch der0 Anne Frank, in dem sie ihre Gedanken und Erfahrungen aus der Zeit der Verfolgung festhielt. Mit Audio-Guides, die natürlich auf Niederländisch waren, konnte man sich in den einzelnen Räumen Tonspuren anhören, in denen beispielsweise Zeitzeugen oder Historiker von der Weltkriegszeit berichteten. Alles in allem war es ein sehr emotionaler Besuch.

Nach dem Besuch hatten wir noch etwas Freizeit in Amsterdam, die wir vor allem zum Essen nutzten. Auf dem Speiseplan standen klassische Pommes, aber auch die typisch niederländischen "Poffertjes", die man sich wie fluffige Mini-Pfannkuchen vorstellen kann. Nach einem langen und erkenntnisreichen Tag waren schließlich so gut wie alle erschöpft und um 17.30 Uhr ging es mit dem Bus zurück nach Wegberg.

Die Exkursion war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Nach vielen theoretischen Einheiten im Unterricht war es spannend, sich die Geschichte vor Ort in Amsterdam anzusehen. Besonders mit unserem Vorwissen ist es jetzt einfacher nachzuvollziehen, welche Auswirkungen die Judenverfolgung für die Menschen und insbesondere für Anne Frank damals hatte.

Tot ziens und auf weitere erfolgreiche Amsterdam-Ausflüge in den nächsten Jahren!

Von Luca Lange (Jgst. Q1)