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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2003 > Bericht vom 14.12.2003 ]

Tag der Chemie am MKG

Wie funktioniert ein Geysir? - Die Antwort auf diese und andere Fragen erfuhren über 100 große und erfreulich viele kleine Chemiebegeisterte beim Tag der Chemie am Samstag dem 22.11.2003, einer Veranstaltung, die den Beitrag des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums zum so genannten Jahr der Chemie darstellt, welches anlässlich des 200. Geburtstages Justus Liebigs stattfindet.

Faszination Chemie - Dr. Heywang in seinem Element

Eröffnet wurde das Programm um 11.00 Uhr von Schulleiter Willy Meersmann, der in seiner Begrüßungsrede auf die Wichtigkeit der Naturwissenschaften und speziell der Chemie im Alltagsleben abhob und dabei auf die trotz allgemeiner Finanznot immer noch hervorragende Ausstattung der Fachschaft Chemie an unserer Schule hinwies. Mit der Bemerkung, dass der Spaß an der Wissenschaft ein wichtiges Element ist übergab er das Wort an Chemie- Entertainer Dr. Heywang von der Bayer AG, der daraufhin mit seinem Experimentalvortrag zum Thema "Wasser - ein alltägliches Wunder" begann. In diesem führte er auf unterhaltsame Weise die teils verblüffenden Verwendungszwecke und Eigenschaften von Wasser vor.

So zeigte er unter anderem anhand eines Modells und mit Hilfe von Filmausschnitten, wie und warum aus einem Geysir heißes Wasser als Fontäne herausschießt.

Dieser und die restlichen Versuche waren umso eindrucksvoller, da sie zeitgleich auf eine Videoleinwand übertragen wurden.

Die Mitglieder der Technik-AG sorgten unterdessen dafür, dass der anderthalbstündige Vortrag überall im Pädagogischen Zentrum einwandfrei zu hören war.

Vorsprung durch Technik: Publikumsmagnet Chemie

Bei seinen Experimenten bezog der Referent häufig auch einzelne Personen aus dem Publikum als Helfer mit ein, die er dann mit CDs und Überraschungseiern für ihre Mitarbeit belohnte.
Nach Abschluss des Vortrags bedankte sich der Vorsitzende der Fachschaft Chemie Thomas Schmidt bei Dr. Heywang und überreichte mit dem Hinweis darauf, dass auch die alkoholische Gärung ein chemischer Prozess sei, ein hochprozentiges Geschenk.

Anschließend eröffnete er den zweiten Programmpunkt des Tages, bei dem die Besucher unter dem Motto "Chemie zum Anschauen und Anfassen" weitere Experimente bestaunen konnten, die in den Chemie- und Biologieräumen von Lehrern und Lehrerinnen sowie Schülerinnen und Schülern der Oberstufe durchgeführt wurden. So wurde beispielsweise vorgeführt, wie man Geldmünzen vergoldet.

Was ist bloß in diesen Gläsern drin: Junger Forschungsdrang

Aber es durfte auch selbst experimentiert werden, ganz nach dem Leitsatz des Gymnasiums, die Lernenden durch Eigeninitiative und Engagement selbst zu einem besseren Verständnis des Themas gelangen zu lassen.

Die Bandbreite der Versuche reichte dabei von verschwindender Tinte bis zur Herstellung von Bierdeckeln aus Joghurtbechern.

Da die Forscher trotz aller Begeisterung ihr leibliches Wohl nicht vernachlässigen sollten, standen auch Kaffee und Kuchen bereit, so dass man es sich zwischen den Experimenten gut gehen lassen konnte.

Um 14.00 Uhr schließlich ging der Tag der Chemie zu Ende und die Schar der Besucher um einige Einblicke in die Welt der Chemie reicher nach Hause.

(D. Gerichhausen)