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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2013 > Bericht vom 06.02.2013 ]

Inkursion des ISK - Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft der RWTH Aachen

Zwei Deutsch-Leistungskurse der Jahrgangsstufe 12 erhielten am Dienstag, dem 05.02.2013, einen Einblick in universitäres Arbeiten. Andreas Corr, M.A., und Alexander Keus, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft der RWTH Aachen, besuchten im Rahmen einer Kooperation mit Herrn Pauck das Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg und präsentierten den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Unterrichtsreihe "Reflexion über Sprache" in einer Mischung aus Vorlesung und Seminar einen universitären Zugriff auf das Thema "Jugendsprache" und "Sprachkritik".

Hierbei wurden nicht nur linguistische, sondern auch populärwissenschaftliche Ansätze hinterfragt, nicht nur über gängige Vorurteile der Jugendsprache gegenüber und deren Berechtigung diskutiert, sondern auch versucht, die Herkunft vermeintlich jugendsprachlicher Ausdrücke zu ergründen. Die ausgesuchten und von den Schülerinnen und Schülern thematisierten Beispiele (angefangen mit den Jugendwörtern [http://www.jugendwort.de] der letzten beiden Jahre "YOLO" und "Swag") über etwa "abschnitzeln" oder "auf einen Raid gehen") sorgten allseits für Erheiterung und die typische Reaktion: "So redet doch keiner!".

Dass es dann doch gewisse Ausdrücke gibt, die die Jugendsprache als transitorische Sondersprache bzw. Lebensalter-Sprache ausmachen, konnten sich die Schülerinnen und Schüler bewusst machen und dabei von Soziolekten wie etwa Skatersprache (http://www.tu-chemnitz.de/phil/leo/rahmen.php?seite=r_kult/heinen_skatersprache.php) abgrenzen.

Der abschließende Applaus für die beiden Referenten war dabei ein klares Urteil über Qualität und Sinn der Veranstaltung.

Von Robert Pauck