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MINT-Camp Wiesbaden "Rund um Energie"

Janika Heyer und Lea Erdkamp, Schülerinnen des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums Wegberg, hatten im Zeitraum vom 24.02. bis zum 27.02.2013 die Möglichkeit, an einem MINT-Camp in Wiesbaden zum Thema Energie teilzunehmen. In dieser Zeit hatten sie die Gelegenheit, viel über die Gewinnung und Nutzung von Energie zu erfahren und auch einmal selbst durch einige Experimente nutzbare Energie herzustellen. Da es an den zwei Workshoptagen jeweils zwei mögliche Programme gab, gibt es auch dementsprechend viel zu berichten.

Impressionen vom MINT-Camp in Wiesbaden.

Der erste Tag begann nachmittags mit einer Stadtrallye, welche von einigen Schülern der dortigen Martin-Niemöller-Schule geleitet wurde, sodass wir Teilnehmer die Stadt etwas besser kennen lernten. Anschließend wurden kurz einige Grundlagen und organisatorische Infos durchgesprochen sowie der Ablauf der folgenden Tage festgelegt.

Am darauffolgenden Tag gab es zwei verschiedene Workshops: Eine Gruppe von uns hatte die Möglichkeit, einmal selbst ein Windrad zu konstruieren und zu bauen, sodass damit Strom erzeugt werden konnte. Die andere Gruppe durfte zunächst einen Vortrag eines ansässigen Energieversorgers über die verschiedenen Möglichkeiten der Gewinnung erneuerbarer Energien hören, um anschließend in kleinen biologischen Experimenten verschiedene Techniken der Natur kennen zu lernen, welche teilweise von Forschern kopiert und weiterentwickelt wurden, um daraus Energie zu gewinnen. Als Beispiel bearbeiteten wir auch das System der Osmosekraftwerke und bauten einmal selbst ein Osmometermodell.

Den Abschluss des Tages bildete ein Expertenvortrag von Dr. Thüne unter dem Titel "Der Treibhausschwindel und Freispruch für CO2", bei dem wir einmal eine ganz andere Meinung zum Klimaproblem zu hören bekamen.

Impressionen vom MINT-Camp in Wiesbaden.

Impressionen vom MINT-Camp in Wiesbaden.

Am Dienstag war der Vormittag ebenfalls wieder in zwei verschiedene Workshops unterteilt. Während eine Gruppe ein Praktikum in der Grünen Schule an der Uni Mainz zum Thema "Nachwachsende Rohstoffe - Chancen oder Risiko" belegen durfte, versuchte die andere Gruppe im Schülerlabor der Uni Mainz an einem Energieparcours, bestehend aus verschiedenen kleinen biologischen, chemischen oder physikalischen Experimenten, einige Aufgaben zu absolvieren.

Am Nachmittag wurde uns dann die Möglichkeit geboten, das Heizkraftwerk "Mainova" in Frankfurt bei einer Führung einmal von innen zu erforschen, und wir konnten sehen, wieviel Technik hinter einem "normalen" Kohlekraftwerk steckt.

Der Mittwoch bildete den Abschluss des Camps. Am Vormittag mussten wir uns ein Thema oder ein Experiment der vergangenen Tage auswählen und dazu alleine oder in kleinen Gruppen Präsentationen vorbereiten und vorstellen. Anschließend bekamen alle ein professionelles Feedback und gute Tipps dazu, worauf sie bei solchen Präsentationen achten müssen.

Insgesamt waren die Tage in Wiesbaden für uns sehr ereignisreich, informativ und auch spaßig, auch wenn es teilweise sehr anstrengend war. Solche Camps sind einfach eine tolle Möglichkeit, sich außerhalb der normalen Unterrichtsthemen mit einem weiteren Thema, das einen interessiert, zu beschäftigen und völlig neue Dinge aus vielen verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen kennenzulernen. Nur zu empfehlen!

Von Lea Erdkamp
Bilder mit Genehmigung des Vereins MINT-EC