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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2014 > Bericht vom 23.06.2014 ]

MINT-AG im Jahrgang 6 (Schuljahr 2013/2014)

Bionik - was ist das denn? So haben wir im ersten Halbjahr begonnen. Mittlerweile ist klar, dass diese Mischung aus biologischen Phänomenen und Technik im Alltag oft zu finden ist: im Lotuseffekt von z.B. Fassadenfarben, Scheiben und Markisen; im Klettverschluss an Schuhen, Taschen, Kleidung; in der Häuserdämmung, die ähnlich funktioniert wie die hohlen Lichtleiter-Haare des Eisbären mit der schwarzen wärmeabsorbierenden Haut und der dicken wärmespeichernden Fettschicht darunter; aber auch in der Spinnennetz-Architektur des Münchener Olympiastadions, des bambusähnlichen Taipei in Taiwan, der tigerpfotengleichen Verformung von Autoreifen beim Bremsen oder dem Mercedes-Benz Bionic Car, das bei großem Volumen trotzdem einen geringen Fahrwiderstand hat, ebenso wie der Kofferfisch, von dem die Mercedes-Ingenieure die Form übernommen haben.

Wir haben experimentiert, mikroskopiert, gezeichnet, betrachtet, beobachtet, gemessen und Präsentationen erstellt.

... und dann war da noch der Fin Ray Effekt® ...

Bei Druck biegt sich die Schwanzflosse einer Forelle in die Richtung, aus der der Druck kommt. Das liegt am Flossenstrahl, einem hohlen Knorpelgebilde im Innern der Flosse. Wir haben ihn aus Pappe nachgebastelt und uns dann überlegt, dass er in Stühlen sehr effektiv wäre, da sie sich so rückenschonend an die Wirbelsäule anschmiegen. Hier einige unserer Entwürfe:

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Von Alina: Der Finuhl

Der Finuhl ist der perfekte Stuhl für Personen mit einem empfindlichen Rücken. Er schont alle Rückenpartien, und zwar indem …

-man auf einem Gymnastikball sitzt
- die Armlehnen mit Finray Effekt ausgestattet sind
- die Rückenlehnen auch mit Finray Effekt ausgestattet sind.

Dazu kommt, dass der Finuhl auch ziemlich praktisch ist. Denn man kann ihn im Kinderzimmer und sogar auch im Büro nutzen.

 
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Von Luca: Flo-Strah-Sessel

Haben sie auch Rückenprobleme? Mussten sie schon einmal deswegen zum Arzt?

Dann kaufen sie sich jetzt den Flo-Strah Sessel! Dieser ist perfekt zum Lesen und Entspannen geeignet. Sie können individuell die Fußablage, die Sitzfläche, die Rückenlehne und die Kopfstütze verstellen. Dieser Stuhl passt sich aufgrund des "Flossenstrahleffektes" perfekt an Ihren Körper an.

Nehmen sie Abschied von Rückenschmerzen und starten gut gelaunt und ausgeruht in den nächsten Tag.

 

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Von Katharina: Namenloser Stuhl

Der namenlose Stuhl hat in der Rückenlehne den Fin-Ray-Effekt verbaut. Dadurch ist er super zum Fernsehen, Lesen oder auch "nur" zum Chillen geeignet. Der Winkel der Rückenlehne lässt sich mit einer Fernsteuerung in der Seitentasche der Armlehne verstellen.

 
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Von Enya: Raystuhl

Wieso sollen die Leute, die immer in der Schule sitzen, den Fin-Ray-Effekt nutzen?

Wieso nicht die Leute, die immer und den ganzen tag sitzen?

Denn auch diejenigen, die z.B. im Rollstuhl sitzen, haben auch einen Verschleiß an der Wirbelsäule!

Davor schützt der Raystuhl!

Im zweiten Halbjahr haben wir uns dann Insekten genauer angesehen...Es begann mit der Betrachtung des Körperbaus von außen und innen.

Hierzu bastelten wir eine bunte Käfer-Crew:

Bilder der Käfer-Crew.

Bilder der Käfer-Crew.

Bilder der Käfer-Crew.

 

Bilder der Käfer-Crew.

Bilder der Käfer-Crew.

 

Bilder der Käfer-Crew.

... und hier das Innere ...

Bilder der Käfer-Crew.

Dem folgten genaue Untersuchungen zu Faßettenaugen, Fliegenfüßen, Mundwerzeugen und zuletzt haben wir uns vieles zu Bienen erarbeitet. Damit wir das alles auch mal im Original sehen konnten, machten wir zum Abschluss einen Ausflug zum Imker Arno Plum nach Wegberg Harbeck.

Von Katrin Keite

Einführung zu Beginn

Der Imker hat uns sehr nett begrüßt. Zu Anfang zeigte er uns seine Ausrüstung (seinen Imker-Anzug, eine Zange, einen Rauchbläser, die Punkte, mit denen man die Königin markiert, Zwischenwände für den Bienenstock, eine Kiste zum Fangen wilder Bienenvölker ...)

Impressionen vom Besuch beim Imker.

Nachdem er uns seine Ausrüstung gezeigt hat, zeigte er uns einen leeren Bienenstock mit allen Etagen. Wir sprachen über die unterschiedlichen Bienenwesen und ihre Waben. Wir merkten, wie unterschiedlich schwer die Waben waren.

Am Ende des Imker-Besuches durften wir noch den selbstgemachten Honig probieren, die einzelnen Sorten schmeckten sehr verschieden und trotzdem alle lecker.

Wir alle fanden den Imker-Besuch sehr gut da Herr Plum sich sehr viel Mühe gegeben hat.

Von Katharina & Enya

In der Werkstatt

Herr Plum zeigte uns in seiner Werkstatt all seine Geräte für seine Bienen. So konnte man das besser sehr praktisch gut und genau erkennen. Als Imker hat man sehr viel Arbeit und somit auch viele Geräte, z.B.: die Honigschleuder:

Impressionen vom Besuch beim Imker.

Der Imker zeichnet die Königinnen, kümmert sich um die Produktion von Waben, Produktion von neuen Bienenvölkern, die Produktion von neuen Bienenköniginnen und vieles mehr. Aber als Imker hat man nicht immer einen gesicherten Ertrag, denn man ist immer abhängig von Wetter, Nahrung der Bienen, Krankheiten unter den Bienen und Kauf der Produkte von Kunden.

Herr Plum hat uns nicht nur seine Werkstatt, sondern auch seine Bienenprodukte gezeigt. Aus den Produkten von Bienen kann man verschiede Sorten an Honig herstellen (abhängig von Nektar), Wachs(Kerzen…), Propolis (Medikament) und Bienengift (Medikament).

Es war ein sehr informativer Nachmittag mit sehr zahmen Bienen und einem gut erklärenden Imker.

Von Alina

An den Bienenstöcken

Als wir am Stock standen, zeigte der Imker uns die verschiedenen Bienenwesen. Diese sind: Drohne, Arbeiterin und Königin. In einem Stock gibt es mehrere 1000 Arbeiterinnen, einige Drohnen und eine Königin. Schnell merkten wir, dass die Bienen vom Imker Herrn Plum sehr sanft sind. Keiner wurde gestochen. Dies war auch den Imkeranzügen zu verdanken. Diese hatten ein Gummi, sodass keine Biene hineinkrabbeln konnte. Unser Kopf wurde mit einem Schleier verdeckt, welcher mit dem Imkeranzug durch einen Reißverschluss verbunden war.

Impressionen vom Besuch beim Imker.

Alle Waben, die uns gezeigt wurden, durften wir anfassen und festhalten.

Impressionen vom Besuch beim Imker.

Impressionen vom Besuch beim Imker.

Mir (Luca) ist eine Wabe beinahe aus einem Holzrahmen herausgefallen, doch Herr Plum erklärte, dass Waben nie sehr stabil sind und ich nichts falsch gemacht habe. Diese Wabe sollte später entfernt werden, da dies eine Drohnenwabe war. Diese können die Varroamilbe enthalten. Diese kann ein ganzes Bienenvolk töten. Zur Abwehr werden daher bebrütete Drohnenwaben in die Tiefkühltruhe gelegt, da dort die Milbe absterben würde, wenn sie vorhanden ist.

Von Katharina und Luca