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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2017 > Bericht vom 15.03.2017 ]

Die Jahrgangsstufe 6 des MKG im Neanderthalmuseum

Die Klassen der Jahrgansstufe 6 und unsere Klassenlehrerinnen fuhren am Dienstag, dem 14.02.2017, in das Neanderthalmuseum nach Mettmann. Das Museum ist von außen schon beeindruckend, sehr modern und mit grüner Verglasung.

Alle Klassen nahmen an einer spannenden Führung teil, die uns die Entwicklung der Menschheit erklärte. Wir sahen echte Neandertalerknochen, die um 1850 gefunden wurden. Die Neandertaler haben vor etwa 30.000 Jahren gelebt und waren an die damalige Eiszeit angepasst. Sie waren robust gebaut und einer ihrer Urvorfahren war wahrscheinlich der Australopithekus (südlicher Affe), der vor etwa 3,2 Millionen Jahren lebte. Einer Nachbildung in Lebensgröße standen wir direkt gegenüber.

Wir erfuhren, dass der Neandertaler Jäger und Sammler war und als Nomade lebte, und wir konnten ertasten, wie scharf die Steinwerkzeuge dieser Menschen waren. Nicht fehlen durfte die Technik des Feueranzündens.

Wir wurden mit einem Neandertaler im Anzug konfrontiert, der große Ähnlichkeit mit heutigen Menschen hat. Im Unterschied zum heutigen Homo sapiens war der Neandertaler deutlich muskulöser, hatte wulstige Augenbrauen und einen abgeflachten Schädel. Forschungen haben ergeben, dass in den Genen des modernen Menschen etwa ein Prozent vom Neandertaler zu finden ist.

Neben vielen lebensgroßen, nachgestellten Figuren gibt es im Museum immer wieder Forschungsstationen, hinter Türen und Schubladen entdeckten wir interessante Details. Nach der Führung durften wir uns noch einmal selbst umschauen und natürlich den Museumsshop besuchen.

Wir haben Vieles über die Entwicklung der Menschen erfahren. Außerdem hatten wir sehr viel Spaß beim Erkunden des Tales, insbesondere beim Herunterrutschen der Abhänge.

Von der Klasse 6b (Frau Dewies)

 

Zwei Schüler aus der Klasse 6a berichten von einem Workshop, an dem sie teilgenommen haben:

Unsere Klasse hat ein Steinzeitamulett gemacht. Dafür haben wir eine Muschel an einem Stein gerieben, bis ein kleines Loch zu sehen war. Eine Holzscheibe haben wir mit einem Steinzeitbohrer durchbohrt, dieser bestand aus einem Holzgerüst und einem Band. Am Ende haben wir diese Sachen mit einer Knochenperle, die schon fertig war, auf ein Lederband gefädelt.

So einen Steinzeitbohrer könnt ihr euch auch selber machen. Gebt einfach auf Google "Steinzeitbohrer selber machen" ein und guckt, welche der gezeigten Anleitungen ihr am besten versteht. So eine Kette könnt ihr aus fast allen Sachen machen, so wie früher die Neandertaler!!!

Von Joana und Hannes (Klasse 6a)