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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2017 > Bericht vom 02.06.2017 ]

Girls'- & Boys'-Day 2017

Am Donnerstag, dem 27. April 2017, fanden nun schon zum sechzehnten Mal der Girls'-Day und zum siebten Mal der Boys'-Day deutschlandweit statt. Die Mädchen- beziehungsweise Jungenzukunftstage dienen Schülerinnen und Schülern ab der fünften Klasse dazu, für einen Tag an Hochschulen, in Unternehmen und Betrieben Einblicke in Berufsfelder zu bekommen, in denen ihr jeweiliges Geschlecht bis heute seltener vertreten ist. Für Jungen werden zahlreiche Stellen aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich angeboten, während Mädchen sich für Handwerk, Naturwissenschaften und Technik begeistern können.

Einige Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8 unserer Schule, die in diesem Jahr an dem deutschlandweiten Zukunftstag teilnahmen, haben einen Bericht zu ihren gewonnenen Erfahrungen verfasst und wir, Jana Witt und Nele Zohren vom MKG-Homepage-Team, haben hier einige Berichte für euch zusammengestellt:

Den diesjährigen Girls' Day verbrachte ich bei Siemens im Test-and-Validation-Center in Wildenrath. Der Tag startete um 9 Uhr morgens und das Programm war gut durchgeplant: Zunächst fand die Begrüßung durch Martina Schindler statt, die uns auch eine kurze Einführung in das Thema "Test und Validation" bot.

Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden wir in drei Kleingruppen eingeteilt. Die erste Kleingruppe wurde in die Werkstatt gebracht, wo wir durch Vorzeichnen, Körnern und letztendlich Bohren ein Gesicht in einer Metallplatte erstellten. Dies sollte uns einen Einblick in die Arbeitsschritte bei der Zugteil-Reparatur bieten.

Dann bekamen wir in der zweiten Station Warnwesten angezogen und begaben uns zum neuesten Zug, dem "ICX". Hier mussten wir Überzüge über die Schuhe ziehen, damit der Zugboden sauber bleibt. Uns wurden die neuen Zugfunktionen und Sicherheitsvorkehrungen wie diverse Not-aus-Schalter und ein Pedal, das alle 30 Sekunden getreten werden muss, damit der Lokführer nicht einschläft oder ohnmächtig wird, gezeigt. Tut er dies nicht, so wird eine Vollbremsung eingeleitet.

Als Nächstes gingen wir ins Lager und mussten uns in der "geordneten Lagerhaltung" orientieren. Später durften wir in der "chaotischen Lagerhaltung" - alles wird einfach da abgelegt, wo Platz ist - Gabelstapler fahren und mussten damit bestimmte Aufgaben bewältigen.

Danach kamen alle Gruppen zusammen und wir hörten einen Vortrag von einem Angestellten der RWTH Aachen über die Zuggeschichte und Beispiele für Forschungsprojekte, die dort durchgeführt werden. Nachdem wir zu Mittag gegessen hatten, führte man uns zu einem sechs Kilometer langen Test-Ring, wo jede von uns die Chance hatte, einmal den Zug zu steuern. Nachdem wir zur Verabschiedung um 14:30 Uhr einen Feedback-Bogen ausgefüllt haben, erhielten wir zum Abschied einen Siemens-USB-Stick in Form einer Lego-Frau ("Tina"). Es war ein sehr langer, aber gut durchgeplanter und informativer Tag, an dem ich viele Einblicke in verschiedene und sehr facettenreiche Berufe bei der Firma Siemens erhalten habe. Als besonders positiv empfand ich, dass wir sehr viele Dinge selbst ausprobieren durften und so einen noch besseren Eindruck von dieser Art von Arbeit erhalten haben. Ich werde diesen Tag in guter Erinnerung behalten.

Von Elisabeth Brenner (Klasse 8a)

Ich besuchte den Wald- und Naturkindergarten "Waldgeister" in Wegberg-Rickelrath am Boys' Day. Die Kinder verbringen hier möglichst den gesamten Tag in der freien Natur und ziehen sich nur bei sehr schlechtem Wetter in einen Bauwagen zurück.

Der Tag begann um 7:45 Uhr. Die erste Stunde wurde drinnen verbracht. Während dieser Zeit waren nur wenige Kinder vor Ort. Dies änderte sich, als wir 8.45 Uhr ins Außengelände des Kindergartens gingen. Dort wurde fangen, verstecken etc. gespielt. Danach wurde zum Morgenkreis gerufen und da Donnerstag Englischtag ist, wurde dieser in Englisch abgehalten. Während dieser Zeit stellten sich die beiden Praktikanten (Robin und Joshua) vor. Anschließend wurde die Gruppe aufgeteilt. Robin ging mit der ersten und ich (Joshua) mit der zweiten Gruppe zum "Englischunterricht". Die Gruppe mit Robin ging als erstes herein, während ich mit den übrigen Kindern im Wald weiterspielte.

Als die zweite Gruppe hineinging, wuschen wir uns zunächst die Hände, denn wir frühstückten. Zunächst wurde auf Englisch gezählt und dann die Kenntnisse der Farben aufgefrischt. Ebenso haben wir das Spiel "Washing machine", eine Art Memory, gespielt. Nachdem wir wieder nach draußen gegangen waren, gingen wir zur großen Wiese. Dort übte eine kleine Gruppe Tor schießen, mit und ohne Abwehrspieler. Die anderen pflückten Blumen oder spielten im Wald. Am Ende fand ein Fußballspiel als Vorbereitung auf ein Turnier statt.

Darauf versammelten wir uns zum Abschluss-Kreis des Vormittags vor dem Bauwagen. Die Kinder, die nicht über Mittag bleiben, werden abgeholt. Beim Ablauf Händewaschen, essen und Zähneputzen durften die Praktikanten assistieren. Am Nachmittag versuchten die meisten Kinder aus Knete Zahlen zu formen. Ich ging mit einigen anderen nach draußen, einige malten mit Malkreide oder spielten mit mir Fußball und Verstecken.

Das gemeinsame Aufräumen bildet wie gewöhnlich das Ende eines normalen Tages bei den Waldgeistern.

Von Joshua Nievelstein (Klasse 8a)

Um kurz vor acht musste ich bei den Stadtwerken Bonn sein. Stadtwerke Bonn ist in mehrere Geschäftsfelder unterteilt; dazu gehören SWB Bus und Bahn, SWB Verwertung, sowie SWB Energie und Wasser. Ich wurde bei Energie und Wasser eingeteilt, da dort die meisten männlichen Mitarbeiter arbeiten. SWB beschäftigt über 2300 Mitarbeiter/innen und um die 90 Azubis, welche die Stadtwerke selbst ausbilden. Im Geschäftsfeld Energie und Wasser kann man folgende gewerbliche technische Ausbildungsberufe wählen:

- Elektroniker - Betriebstechnik
- Elektroniker - Automatisierungstechnik
- Elektroniker - Geräte und Systeme
- Kfz-Mechatroniker
- Industriemechaniker/ Standhaltung
- Anlagenmechaniker/ Rohrsystemtechnik
- Fachkraft für Kreislauf und Abfallwirtschaft

Am Anfang wurden wir "Praktikanten" sehr freundlich von Frau Sindel, Herrn Bach und einigen Azubis begrüßt und in das, was wir an diesem Tag machen sollten, eingeführt. Nach einer kurzen Präsentation durften wir anfangen.

Als Erstes haben wir ein Mühlenspiel aus Aluminium hergestellt, welches wir mit Hilfe eines Höhenanreißers und einer Bohrmaschine sowie weiteren Werkzeugen bearbeiteten. Nachdem wir damit fertig waren, mussten wir einen elektronischen Würfel zusammenbauen und -löten, wobei uns die Kfz-Mechatroniker geholfen haben. Auch dafür bekamen wir wieder alle Bauteile und Werkzeuge. Insgesamt haben wir für den Würfel und das Mühlenspiel circa zweieinhalb Stunden gebraucht und wir mussten die ganze Zeit über sehr konzentriert und sehr genau arbeiten.

Um zwölf Uhr hatten wir dann eine Stunde Pause, in der wir essen und trinken konnten. Danach hat ein Mann aus dem Heizkraftwerk uns etwas über den Dampferzeuger erklärt. Daraufhin durften wir uns das Heizkraftwerk auch von innen anschauen. Der Turm, in dem der Dampf erzeugt wird, ist vierzig Meter hoch. Im Gesamten betrachtet ist das Heizkraftwerk generell sehr groß. Allerdings sieht man nur riesige Maschinen und sehr viele Rohre in den verschiedensten Größen. Als wir an den Abkühlungsrohren vorbeiliefen, war es ziemlich kalt und im Kraftwerk wurde es immer wärmer und wärmer, wenn man die Treppen hinaufstieg. Später waren wir im Kontrollraum, der 24 Stunden über 356 Tage im Jahr betrieben wird. Um halb drei war dann der Girls' Day 2017 bei SWB für uns zu Ende.

Von Leonie Thielen (Klasse 8b)

Mein Boys' Day 2017 begann um 8 Uhr in der Zahnarztpraxis. Ich schaute den Helferinnen beim Vorbereiten der Behandlungszimmer zu. Vom einfachen Zahnflicken bis zur Wurzelbehandlung habe ich am Vormittag alles gesehen. Anschließend fertigte ich einen übergroßen Zahn an, der aus dem gleichen Material gegossen wurde, aus dem auch echte Zahnprothesen bestehen. Der Höhepunkt dieses Vormittags war ein leckerer Kuchen, den eine Patientin extra für das Praxisteam gebacken hatte.

Nach einer Stunde Mittagspause ging es mit einer weiteren Wurzelbehandlung weiter. Darauf folgte eine Patientin, die eigentlich eine spezielle Behandlung haben wollte. Doch zu dieser Behandlung brauchten wir ein besonderes Werkzeug, welches sich einfach nicht finden ließ. Nachdem wir die ganze Praxis auf den Kopf gestellt hatten und dieses Werkzeug immer noch nicht gefunden wurde, stellte der Zahnarzt fest, dass eine solche Behandlung überhaupt nicht nötig sei. Am Nachmittag behandelte der Kieferchirurg eine Patientin, die alle Weisheitszähne gezogen bekam. Um 17 Uhr hatte ich meinen wohlverdienten Feierabend. Das war ein toller und informativer Tag und so entspannt war ich beim Zahnarzt noch nie.

Von Niklas Huppertz (Klasse 8b)

Den 27.04.17 verbrachten ich und etwa weitere 20 Mädchen bei der Firma Siemens in Wegberg- Wildenrath. Siemens ist ein weltweit be- und anerkanntes Prüfcenter für Schienenfahrzeuge. Das hörte sich zuerst für mich etwas trocken an, wobei ich allerdings zugeben muss, dass mein Vorurteil nicht bestätigt wurde.

Um neun Uhr sollten wir uns vor Ort treffen und als alle angekommen und angemeldet waren, begaben wir uns zusammen mit der Geschäftsführerin in eine Art Konferenzraum. Dort wurden uns zunächst der Ablaufplan und einige wissenswerte Fakten über die Firma Siemens und auch über die Aufgaben der verschiedenen Mitarbeiter erklärt, während wir ein Frühstück bekommen haben.

Danach wurde unsere große Gruppe in vier kleinere Gruppen eingeteilt und jede Gruppe hat nacheinander die Züge von innen, das Lager und die technische Arbeit gezeigt und erklärt bekommen sowie einen Vortrag über das Rad und über Werner von Siemens gehört.

Als erstes ist meine Gruppe zusammen mit zwei jungen Frauen zu der Prüfstelle gegangen, wo die Züge auf ihre Wetterbeständigkeit getestet werden. Als wir uns dies ausreichend angeschaut hatten, durften wir einen Zug und auch eine Lokführerkabine genauer unter die Lupe nehmen und Fragen dazu stellen. Fragen durften wir generell alles und immer dann, wenn wir etwas nicht verstanden haben, denn jeder der Angestellten dort war unglaublich freundlich und hilfsbereit.

Etwa 45 Minuten später tauschten wir mit einer anderen Gruppe und begaben uns in das Lager, in welchem die PSA (persönliche Schutzausrüstung) und die Arbeitskleidung verwahrt und verwaltet werden. Wir hatten dort die Aufgabe, bestimmte Kleidungstücke zu suchen und somit das System der Ordnung zu verstehen. Da wir früher fertig waren als geplant, erlaubte uns der Betreuer, unter seiner Aufsicht Gabelstapler zu fahren und ein paar Paletten zu versetzen. Dass die Leute dort so locker und spontan waren, hat mich sehr erfreut und ich finde es auch toll, dass ich jetzt Gabelstapler fahren kann.

Als dann auch dort die 45 Minuten um waren, haben wir uns in die Werkstatt begeben und durften dort selbstständig Metall bohren, schleifen und polieren, wobei wir uns letztendlich ein kleines Gesicht gebastelt haben.

Nach unserer technischen Arbeit erzählte uns ein Professor der RWTH Aachen etwas über die dortigen Studienangebote und anschließend etwas über Werner von Siemens und seinen Einfluss auf die heute verwendete Technik im Schienenverkehr.

Nach einer weiteren kleinen Stärkung in der Kantine durften wir auf dem Testring 2, welcher die kleinere von den beiden Teststrecken ist, in einem Zug mitfahren. Wir hatten dort die Möglichkeit, einen ICx zu besichtigen und auf Wunsch selbst zu steuern. Es war ein frisch geprüftes Modell, welche in wenigen Tagen nach Belgien zurückgeliefert werden sollte.

Somit endete mein Girls' Day 2017 und ich bin sehr zufrieden, ihn bei Siemens verbracht zu haben. Ich habe viel gelernt und erlebt und würde jedem den Besuch am Girls' Day bei der Firma Siemens empfehlen."

Von Emelie Dinges (Klasse 8c)

Impressionen vom Tag bei der PolizeiMeine Freundin Anna und ich stehen vor der Kreispolizeibehörde in Heinsberg. Um 9:30 Uhr startet hier und heute für uns der Girls' Day. Anna und ich haben uns für einen sehr interessanten Beruf entschieden, für den des Polizisten / der Polizistin. Nach der Begrüßung bekamen wir mit noch circa 30 anderen Mädels erklärt, was ein/e Polizist/in zu tun hat und wie man überhaupt Polizist/in wird. Dann wurde es spannend: Es ging zu den Hundeführern mit ihren Hunden, die echt viel können. Danach wurde die Gruppe geteilt und für uns ging es zuerst zur Verkehrspolizei, wo wir selbst die Geschwindigkeit von Autos messen durften. Als Nächstes wurden wir durch das Polizeipräsidium geführt und durften sogar in der Leitstelle dabei sein, als echte Notrufe eingingen. Anschließend kam die wohlverdiente Mittagspause, in der es belegte Brötchen und Getränke gab. Nach der Pause konnten wir ein Polizeiauto einmal komplett von innen betrachten. Zu guter Letzt ging es in das Schießkino. Da dort gerade ein Schießtraining stattfand, durften wir zuschauen und haben auch noch etwas über Waffen erklärt bekommen.

Impressionen vom Tag bei der Polizei

Nach der Verabschiedung war uns allen klar, dass der Polizeiberuf mehr ist, als nur Streife zu fahren.

Von Katrin Alef (Klasse 8d)

Im Rahmen des Praktikumsprogramms durfte ich für einen Tag einen Projektleiter für Automatisierungstechnik bei der Firma Tiskens Steuerungs- und Antriebstechnik begleiten.

Die Firma Tiskens stellt Steuerungen für die Industrie her. Das beinhaltet, die Erstellung von Elektro-Schaltplänen, Programmierung von Steuerungen, Bau von Schaltschränken und Montage und Inbetriebnahme in der Werkstatt und beim Kunden.

Als Erstes durfte ich an der Vorabbesprechung mit dem Kunden und dem Programmierer bei der TSB (Tiefdruck Schwann-Bagel), einer Druckerei in Mönchengladbach, teilnehmen. Dabei ging es um die Programmierung einer Bandtransportanlage für Zeitschriften bzw. darum, den Transport von einer Druckmaschine zu erweitern. Außerdem wurden die Programmierung und der Signalaustausch mit nachgeschalteten Schneideeinheiten besprochen. Dann haben wir die Baustelle besichtigt, wobei ich sehr große Druckmaschinen bei der Arbeit beobachten konnte. Auch eine zerlegte Maschine wurde mir gezeigt. Außerdem waren wir auf der Baustelle, auf der die Bandtransportanlage montiert wurde.

Im zweiten Teil des Tages war ich bei der Besprechung mit dem Kunden und dem Programmierer bei der Firma Rondofood, Tierfutterherstellung in Krefeld, anwesend. Daraufhin haben wir die Datenanbindungen zur Visualisierung auf dem Prozessleitsystem programmiert. Dabei wurden verschiedene Prozesswerte wie Motorströme, Fluss von Medien oder deren Temperatur und Druck dargestellt und mir wurde die Produktion und Verpackung von Hundesnacks gezeigt.

Dieses Berufsfeld kommt auch für mich infrage, da mir die Abwechslung in dem Beruf, also die Arbeit an verschiedenen Projekten viel Spaß gemacht hat. Beeindruckend fand ich vor allem die Arbeit in einer größeren Fabrik, sowie die komplexen Maschinen, die heutzutage in solchen Fabriken eingesetzt werden.

Von Lukas Rhein (Klasse 8d)

Ich hatte mich an der Erich-Kästner-Grundschule in Wegberg angemeldet. Pünktlich mit dem Klingeln betrat ich den Klassenraum der Klasse 1d, wo ich den Tag verbringen sollte. Die Kinder begannen mit Freiarbeit, das bedeutet, dass jedes Kind zu einem anderen Thema arbeitet. Ich sollte den Kindern Hilfestellungen geben. Zudem begleitete ich in dieser Zeit ein Kind, das seine Mutter anrufen musste, ins Sekretariat. Nach der Freiarbeit setzten wir uns alle in einen Sitzkreis. Die Lehrerin begrüßte alle und bat mich, mich vorzustellen. Danach erklärte sie den Tagesablauf. Anschließend hatten die Kinder Mathematik. Auch hier sollte ich den Kindern helfen und ihre Fragen beantworten. In der großen Pause war ich auf dem Pausenhof und habe mit ihnen gespielt. Nach der Frühstückspause hatten die ersten Klassen einen Vorlesewettbewerb. Alle Kinder trafen sich in der Aula. Aus jeder Klasse mussten zwei Kinder vor einer Jury und ihren Klassenkameraden vorlesen. Ich setzte mich zwischen die Kinder und musste aufpassen, dass sie leise waren. Nachdem alle Kinder vorgelesen hatten, gab es für die Schüler eine weitere, zehnminütige Pause. Wir spielten alle auf dem Schulhof. Danach wurden die Sieger verkündet. In der fünften Stunde besuchte ich eine Rechtschreibförderstunde in einem dritten Schuljahr. Dort musste ich einem Kind helfen, ein Arbeitsblatt zu bearbeiten.

In der sechsten Stunde habe ich bei der Hausaufgabenbetreuung in der Klasse 1d geholfen. Auch hier habe ich die Kinder unterstützt und ihre Fragen beantwortet.

Von Simon Kraus (Klasse 8d)

Cara Butt und ich, Ida Hesse, waren in der Erich-Kästner-Grundschule in Wegberg und durften einen Arbeitstag der Grundschullehrerin Frau Fuchs in der Klasse 3a miterleben. Wir haben die Erich-Kästner-Grundschule besucht, weil wir uns vorstellen können, später auch mit Kindern zu arbeiten. Das Erste, was uns aufgefallen ist, ist, dass die Kinder um acht Uhr nicht einfach in ihre Klassen gehen, sondern dass jede Klasse ihren eigenen Platz auf dem Schulhof hat, an dem der Klassenlehrer auf seine Klasse wartet. Dann gehen alle zusammen in den Klassenraum. Außerdem haben die Kinder nicht bei verschiedenen Fachlehrern Unterricht, sondern die ganze Zeit mit ihrem Klassenlehrer. Unser Tag begann mit Mathe, wo die Maßeinheiten Meter und Zentimeter unterrichtet wurden. Wir sind in der Klasse herumgegangen und haben bei Fragen den Kindern geholfen. Danach wurde Deutsch unterrichtet. Die Kinder haben Nomen mit den zugehörigen Pronomina gelernt und Übungen dazu gemacht. Dann hatten wir Pause. Was anders ist als bei uns, ist, dass die Kinder in der Pause nur spielen und erst zu Beginn der nächsten Stunde ihr Frühstück essen. Nach oder schon beim Essen begann die sogenannte Förderstunde, in der die Schüler Übungsaufgaben machten, egal, in welchem Fach, in unserem Fall Sachunterricht. Dabei haben wir den Kindern, die noch Fragen zu den thematisierten Wikingern hatten, geholfen. Nach dieser Förderstunde sind wir in die Sporthalle gegangen, wo die Schüler verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben in Gruppen machen mussten. Gleichzeitig traten sie aber auch gegeneinander an. Zu erkennen war, dass die Kinder es akzeptiert haben, wenn sie nicht mit ihrer besten Freundin oder ihrem besten Freund zusammen in einem Team waren, und keiner war wütend, wenn sein Team verloren hat. Danach hatten die Kinder, die die "OGS" (Offene Ganztagsschule) besuchen, noch eine Pause, bevor sie in die Betreuung gingen. Uns hat unser Tag an der Grundschule sehr gut gefallen, denn so haben wir herausgefunden, dass der Beruf des Grundschullehrers uns sehr interessiert. Wir haben zwar gemerkt, dass es sehr anstrengend sein kann, mit Kindern im Grundschulalter zu arbeiten, aber es macht uns beiden Spaß zu helfen und Kindern Dinge beizubringen, die sie für ihr Leben brauchen werden.

Von Ida Hesse & Cara Butt (Klasse 8e)

Meinen Boys' Day habe ich im Spielwarengeschäft "Mona's" verbracht. Mir wurden viele interessante Dinge gezeigt und erzählt. Ich half beim Einräumen der Ware, bereitete Spielzeug für eine Tombola vor und beklebte Artikel mit Preisetiketten. Ich dachte vor meinem Boys' Day, dass mir nur viel über den Beruf des Verkäufers erzählt wird. Ich habe allerdings auch Einiges darüber erfahren, wie man ein Geschäft leitet oder wie man Ware nach der Lieferung eincheckt und einscannt. Insgesamt war ich fünf Stunden im Spielwarengeschäft und mein Boys' Day hat mir gut gefallen.

Von Frederik Schulte (Klasse 8e)

Ich habe den Boys' Day bei meinem Vater, der Zahnarzt ist, verbracht. Unser Tag begann um 8:15 Uhr. Im ersten Teil des Tages kamen viele Patienten unangekündigt mit Schmerzen in die Praxis. Es gab darunter Patienten mit Löchern in den Zähnen oder mit Prothesen, die sich durchs Essen gelockert hatten und nun wieder festgeklebt werden mussten. Diesen Eingriff nennt man "Unterfüttern". Nach vier Stunden hatte ich eine zweistündige Pause. In der zweiten Tageshälfte wurden viele schwierige Fälle behandelt. Ich durfte sogar, wenn die Patienten nichts dagegen einzuwenden hatten, ab und zu bei ihnen entweder Blut oder Spucke absaugen, d.h. mit einem kleinen Mundsauger entfernen, oder Klebstoff herstellen, indem ich einfach zwei Flüssigkeiten miteinander vermischte. Mir hat der Boys' Day sehr gut gefallen und ich konnte viel Interessantes über den Beruf des Zahnarztes erfahren.

Von Luca Hölzl (Klasse 8e)