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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2017 > Bericht vom 26.09.2017 ]

Talentakademie mit Beteiligung des MKG Wegberg

Celine Kruppa, Schülerin der Klasse 9d, hat im letzten Sommer an der "Talentakademie" von Bildung und Begabung teilgenommen. Hier ihr Bericht:

Mein Name ist Celine Kruppa aus der 9d und ich habe in den letzten Sommerferien an der sogenannten "Talentakademie" von Bildung und Begabung teilgenommen. Im Folgenden möchte ich meinen zweiwöchigen Aufenthalt in Berlin-Rangsdorf erläutern.

Zunächst einmal war eine Bewerbung notwendig, die man sich ganz einfach im Internet ausdrucken konnte. In dieser musste man bestimmte Fragen über seine Familie und sein Sozialleben beantworten. Einen Empfehlungsbogen von einem/er Lehrer/in konnte man mit der Bewerbung mitschicken. Nach ein paar Wochen kam dann ein Schreiben mit einer Bestätigung, dass ich angenommen worden war. Als erstes war ich ziemlich verunsichert, weil meine beiden Freundinnen leider nicht angenommen worden waren, was bedeutete, dass ich alleine hinfahren sollte. Aber schlussendlich habe ich mich für die Teilnahme entschieden.

Die zwei Wochen in der "Talentakademie" waren kostenlos, man musste lediglich die Hin- und Rückfahrt selber organisieren. Ich bin mit dem Auto angereist, d.h. meine Eltern haben mich gefahren. Eine andere Möglichkeit aber wäre gewesen, mit dem Zug anzureisen und dann am Bahnhof vor Ort von Teammitgliedern abgeholt zu werden.

Nachdem alle Teilnehmer angekommen waren, gab es eine Begrüßungsrunde, in der alle Teamer sich auf spielerische Art und Weise vorgestellt haben. Vorher haben wir alle die Zimmer bezogen (2er- und 3er-Zimmer) und konnten unsere zugeteilten Zimmergenossen kennen lernen.

Ein Tag in der "Talentakademie" sah wie folgt aus:

8:00-8:45 Uhr:  Frühstück (für alle war was dabei, egal ob Vegetarier oder Veganer)

9:00 Uhr: "Plenum": alle haben sich versammelt und der Tagesplan wurde vorgestellt

9:30-12:30 Uhr: Projektphase: in der Bewerbung hatte man sich für ein Projekt entschieden (z.B.: Radio, Medizin, Hip-Hop-Musik oder Politik)

12:45-13:30 Uhr: Mittagessen

13:30-14:30 Uhr: Mittagspause

14:30-16:30 Uhr: Workshops: Es wurden jeden Tag verschiedene Workshops angeboten (pro Tag 2-4) und man hatte auch selber die Möglichkeit, einen Workshop anzubieten. Es gab z.B. Chor, Band, Hip-Hop tanzen (was von mir angeboten wurde) oder auch Postkarten schreiben oder Basketball / Volleyball spielen. Man konnte, aber musste nicht an den Workshops teilnehmen.

16:30-17:30 Uhr: Projektphase

17:45-18:30 Uhr: Abendessen

18:30-20:00 Uhr: Freizeit

20:00-21:00/21:30: Workshop-Phase

22:00 Uhr: Alle mussten in den Häusern sein (es gab mehrere Wohnhäuser).

Ab 22:30 Uhr: schlafen / im Zimmer sein

Das mag einem früh vorkommen, aber nach so frühem Aufstehen und so viel Programm ist man erschöpft.

Auch wenn die Tage relativ gleich strukturiert waren, wurde es nie langweilig, weil immer neue Workshops angeboten wurden und in der Projektphase konnten wir viel Neues lernen.

Es gab aber auch einen ganz besonderen Tag: den Exkursionstag. An diesem wurde viel Programm angeboten: Kletterwald, Stadtbesichtigung in Berlin, verschiedene Museen.

Der Gedanke, alleine ohne meine Freundinnen an der "Talentakademie" teilzunehmen, hätte mich beinahe davon abgebracht, die zwei Wochen zu erleben, aber ich kann nur sagen, dass man dort sehr schnell viele nette Leute kennen lernt. Wir alle kannten zuerst niemanden und jeder versuchte, Kontakte zu knüpfen. Gleich am ersten Tag habe ich nette Leute getroffen und nur wenig später haben wir alles miteinander unternommen. Ich habe immer noch guten Kontakt zu ihnen und gute Freunde dazu gewonnen.

Am Ende der zwei Wochen wurden Eltern, Freunde oder Familie eingeladen, um eine abschließende Präsentation vorzustellen. Dazu hat jede Projektgruppe sich Gedanken gemacht und bei der Abschlusspräsentation das vorgestellt, was sie in den zwei Wochen gelernt hat. Vorab fand eine Art "Tag der offenen Tür" statt: man konnte durch die Projekträume gehen und schauen, was die anderen Projektgruppen in den zwei Wochen erarbeitet hatten.

Abschließend möchte ich sagen, dass mir die zwei Wochen in Rangsdorf/Berlin in der "Talentakademie" sehr gut gefallen haben. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln, neue Menschen kennen lernen und das alles war mit sehr viel Spaß verbunden. Man hat gelernt, sich in eine Gruppe von Menschen einzufinden, die man nicht kennt, Talente oder neue Fähigkeiten zu entdecken und sich auch selber besser kennen zu lernen. Ich kann eine Teilnahme an der "Talentakademie" definitiv weiter empfehlen und denke, dass ich nicht die einzige bin, die es toll fand.

Von Celine Kruppa (Klasse 9d)