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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2017 > Bericht vom 29.10.2017 ]

Assessment-Center-Training am MKG Wegberg

Wie meistere ich den Einstieg ins Berufsleben? Wie trete ich selbstbewusst auf? Wie verhalte ich mich bei einem Assessment-Center und was ist das überhaupt?

Diese Fragen und viele mehr wurden am Dienstag, dem 17.10.2017, erfolgreich beim Assessment-Center-Training für die Jahrgangsstufe Q1 am MKG beantwortet. Um die Schüler/innen auf ein solches Auswahlverfahren in Bewerbungen vorzubereiten, wurden mögliche Aufgaben simuliert und geübt. Eine gute Vorbereitung auf das Assessment-Center ist wichtig, um das Auswahlverfahren erfolgreich zu bestehen.

Unsere gesamte Stufe Q1 wurde für das Assessment-Center-Training in vier Gruppen aufgeteilt, die anschließend von einem Mitarbeiter der Barmer GEK betreut wurden.

Nach einer kurzen Vorstellung folgte anschließend eine Einführung, bei der geklärt wurde, was ein Assessment-Center (AC) überhaupt ist. Ziel war es, die Schüler/innen bestmöglich auf ein solches Personalauswahlverfahren im Bewerbungsprozess vorzubereiten. Diese Methode ist bei Konzernen mittlerweile weit verbreitet, um die vielversprechendsten Kandidaten für das Unternehmen zu ermitteln. Anders als bei einem Einstellungstest basiert dieser Schritt im Bewerbungsverfahren nämlich nicht nur auf Wissen, sondern vielmehr auf dem Ermitteln der "Soft Skills" der Bewerber. Das bedeutet, man ermittelt die individuellen Einstellungen zu bestimmten Themengebieten und Fähigkeiten eines Bewerbers, seine persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen.

Einzelkämpfer oder Teamplayer? Durch die unterschiedlichsten Aufgaben und Übungen wurden das Verhalten und die fachlichen sowie sozialen Kompetenzen der Bewerber analysiert. Ziel eines Assessment-Centers ist es in der Regel, die Kandidaten zu ermitteln, die fachlich und persönlich am besten zu dem Unternehmen, zu der Unternehmensphilosophie und auf die freie Stelle passen.

Nach einer kurzen Einführung in das Thema sollten die Teilnehmer/innen die Selbstpräsentation üben. Das richtige Vorstellen (als Beispiel: Name, Leistungskurse, Lieblingsfächer, Zukunftspläne, Hobbys und Berufserfahrungen oder Praktika) sollte uns helfen, sicher aufzutreten und auch diese Situation in einem AC bestmöglich zu meistern.

Impressionen vom Assessment-Center am MKG Wegberg.

Wir wurden hinsichtlich der Formulierungen, die beispielsweise nicht angemessen oder nicht aussagekräftig genug waren, verbessert und es wurden viele hilfreiche Tipps gegeben. So z.B., dass man Beispiele aus dem Alltag nennen sollte, um seine Aussage zu unterstützen, sich von anderen Bewerbern abzuheben oder möglicherweise mit dem Vorgesetzten ins Gespräch zu kommen.

Nach der Selbstpräsentation erhielten die Schüler/innen auch Tipps für ein sicheres Auftreten: Man sollte darauf achten, dass man ruhig und in einem festen Stand stehenbleibt, die Arme möglichst nicht verschränkt hält und gestikuliert, um das Gesagte zu unterstützen. Weiterhin sollte man Augenkontakt halten und ruhig sprechen. Die Nervosität muss man sich nicht anmerken lassen, wenn man diese Punkte beachtet.

Eine weitere Übung in einem AC könnte eine Gruppendiskussion sein. Dafür wurden wir in Schul-AGs aufgeteilt, die den Jahresetat einer Schule von insgesamt 800€ nach Bedarf untereinander aufteilen sollten. In der Vorbereitungsphase wurde dabei in den Gruppen diskutiert, wie viel Geld vermutlich für die Arbeit seiner AG gebraucht würde. Ebenfalls versuchte man bereits einige Gegenargumente und Erwiderungen für die anschließende Diskussion mit den anderen Gruppen zu finden. In der Diskussionsrunde vertrat der/die Gruppenleiter/in die Ansichten seiner AG. Auch hierbei war es am Ende nicht wichtig, mit wie viel Geld man aus der Diskussion geht, sondern vielmehr kam es darauf an, auf welche Art und Weise man sich in einer Gruppendiskussion präsentiert hat.

Impressionen vom Assessment-Center am MKG Wegberg.

So ging am Ende des Assessment-Center-Trainingstages am MKG jeder aus der Q1 "gut vorbereitet" nach Hause und kann sich nun ein Stück sicherer dabei fühlen, "demnächst" ins Berufsleben einzusteigen und ggf. die "Hürde" des Assessment-Center zu nehmen.

Bericht von Julia Wingertszahn (Jgst. Q1)
Bilder von Isabelle Kleinheuer (Jgst. Q1)