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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2018 > Bericht vom 28.12.2018 ]

Erste Adventsandacht am Maximilian-Kolbe-Gymnasium

Eine hölzerne Schale steht in der Mitte. In ihr ein Kreuz und einige Steine, daneben Kerzen. Alle sitzen im Kreis um die Schale herum. Es herrscht eine angenehme Stille.

So begann die Adventsandacht am Montag, dem 10.12.2018, vorbereitet von den zehn Schülerinnen und Schülern des Grundkurses Evangelische Religion der EF unter Leitung ihres Lehrers Christian Bork.

Die besinnliche Veranstaltung fand unter dem Motto "Andacht mal anders" statt und drehte sich um die Adventszeit im Allgemeinen und ihre Bedeutung.

Impressionen von der Adventsandacht im MKG Wegberg.

Nach einer Begrüßung und dem A-capella-Gesang des Liedes "Wir sagen euch an den lieben Advent", der die Gäste stimmungsvoll auf das Thema der Andacht einstimmte, folgte eine Definition des Begriffes "Advent": Advent, was vom Lateinischen 'adventus' kommt, bedeutet 'Ankunft' und bezeichnet die vier Wochen vor bis einschließlich Weihnachten.

Danach wurde von einer Schülerin des Kurses eine selbstverfasste Predigt vorgetragen, die thematisierte, wie sich die Menschen heutzutage in der Adventszeit auf das Schmücken, den Adventskranz, den Adventskalender oder generell auf die Weihnachtsgeschenke freuen. Es stelle sich nun allerdings die Frage, wer Weihnachten noch mit christlichem Hintergrund feiere. Denn oft gehe in den Vorbereitungen unter, dass wir mit Weihnachten und der Vorweihnachtszeit eigentlich die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus feiern und dass nicht die neueste XBOX, sondern Jesus das wichtigste Geschenk sei.

"Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt." (Mt 28,20)

Weihnachten sei kein Fest des Nehmens, sondern des Gebens. Das zeige auch die Tatsache, dass bis vor 1917 das sogenannte Adventsfasten vorgeschrieben war, das üblicherweise vom 11. November bis zum 6. Januar stattfand - insgesamt also acht Wochen, in denen nicht gefeiert oder getanzt werden durfte.

Die Schülerinnen und Schüler des EF-Kurses begleiteten selbst die Andacht, indem sie Psalme vorlasen, Fürbitten vortrugen und zusammen das "Vater Unser" beteten, ähnlich wie bei einem normalen Gottesdienst.

Passend zum Lied " Tragt in die Welt nun ein Licht" bekamen alle Gäste zum Abschluss der Andacht ein kleines Teelicht, mit dem sie symbolisch das Licht nach "draußen" tragen sollten, sowie weihnachtliche Plätzchen zur Stärkung.

Von Nele Zohren (Jgst. Q2)