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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2018 > Bericht vom 15.03.2018 ]

Crashkurs NRW am MKG Wegberg

Am Dienstag, dem 13. März 2018, fand für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 in der zweiten Langstunde der "Crashkurs NRW" statt. Unter dem Motto "Unfälle passieren nicht - Unfälle werden verursacht" soll eindringlich vor den Gefahren und Folgen gewarnt werden, die durch unverantwortliches Autofahren entstehen. Dabei wird der Fokus auf die von jedem Einzelnen beeinflussbaren und vermeidlichen Unfallursachen gelegt, so beispielsweise auf den Einfluss von Alkohol und Drogen. Organisiert wurde die Präsentation von der Polizei Heinsberg.

Als Gäste waren ein Feuerwehrmann, eine Polizistin, ein Notfallseelsorger und eine Mutter, die ihre Tochter durch einen Verkehrsunfall verloren hat, geladen. Mit eindrucksvollen Bildern und Filmen wurden die Gefahren von Drogen, unterlassener Anschnallpflicht und Ablenkung am Steuer verdeutlicht. Darüber hinaus erzählte jeder der Beteiligten von einem Vorfall, welchen er selbst miterlebt hat, und berichtete darüber, wie tragisch die Folgen solcher vermeidbaren Unfälle sind.

Ziel der Initiative ist es, Jugendlichen, die den Führerschein seit kurzem haben oder ihn in nächster Zeit machen werden, die Notwendigkeit von verantwortungsvollem Fahren klar zu machen und so die Unfallrate so gering wie möglich zu halten, denn "jedes Unfallopfer ist eins zu viel", so der vortragende Polizist. Wenn auch nur ein einziger Schüler durch diesen Exkurs erreicht und zu sicherem Fahren bewegt werden kann, so haben die Veranstalter ihr Ziel erreicht.

Im Anschluss an die Vorträge hatten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in ihrem Kurs über das Erlebte auszutauschen und Meinungen zu äußern. Für alle, die die Geschichten und Bilder des "Crashkurses" zu sehr getroffen haben, stand psychologische Beratung vor Ort bereit.

Mich persönlich haben die dargestellten Unfälle sehr bewegt, ganz besonders die schlimmen Folgen für die Angehörigen. Selbst die Menschen auf der Bühne mussten teilweise mit den Tränen kämpfen, als sie sich an das miterlebte Unglück zurückerinnerten. Ich bin sicher, dass die schrecklichen, ausdrucksstarken Bilder jeden berührt und aufgewühlt haben, und ich denke, dass solche einprägsamen Veranstaltungen die Einstellung vieler junger Menschen im Straßenverkehr langfristig beeinflussen können.

Von Felix Kirch (Jgst. Q1)