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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2019 > Bericht vom 25.03.2019 ]

Exkursion in das Deutsche Röntgen-Museum

Am 15.03.2019 besuchte der Projektkurs der Q1 von Frau Rüth, Frau Schwaiger und Herrn Thelen das Deutsche Röntgen-Museum in Lennep im Rahmen der Unterrichtsreihe "Bildgebende Verfahren". Wir starteten gegen 13 Uhr in Richtung unserer Jugendherberge, welche in Radevormwald lag.

Impressionen vom Besuch im Röntgen-Museum.

Nach unserer Ankunft blieb uns ein wenig Zeit, um unser Zimmer zu beziehen und eine kurze Pause zu machen. Gegen 15 Uhr ging unser Ausflug dann mit einer Führung durch das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep weiter. Diese begann zunächst mit einer Einführung in die Geschichte von Lennep, dem Geburtsort von Wilhelm Conrad Röntgen. In diesem Zusammenhang wurden uns ebenfalls einige Fakten über die Lage des Museums genannt, welches sich direkt neben Röntgens Elternhaus befindet.

Impressionen vom Besuch im Röntgen-Museum.

Im weiteren Verlauf des Museumsrundganges haben wir einiges über die Entdeckung und Verbreitung der Röntgenstrahlen erfahren, vor allem auch über ihre Gefahren und ihre positiven, aber auch negativen Folgen. Dafür wurden wir in unterschiedliche Räume begleitet, welche verschiedene Lebens- und Entdeckungsabschnitte Wilhelm Conrad Röntgens darstellten. Dort hatte man die Möglichkeit, Dinge wie Fotografien oder eine durch Strahlung geschädigte Hand selbstständig zu erkunden. Zum Abschluss konnten wir einen Blick auf ältere und modernere Geräte zur Durchführung von bildgebenden Verfahren werfen.

Impressionen vom Besuch im Röntgen-Museum.

Nach der Führung kehrten wir in die Jugendherberge zurück, wo wir am Abend in Gruppenarbeit ein Plakat zum Thema Krebs erstellten. Dabei orientierten wir uns an der Diagnose Brustkrebs bei Angelina Jolie.

Am nächsten Tag fuhren wir gegen zehn Uhr erneut zum Röntgenmuseum. Im Rahmen eines Workshops besuchten wir den Bereich des Röntgenlabors, in dem wir selbstständig experimentieren konnten. Dazu standen uns zwei Röntgengeräte zur Verfügung, ein Ultraschallgerät und ebenfalls ein animiertes Ultraschallgerät.

Impressionen vom Besuch im Röntgen-Museum.

Am Ultraschallgerät, dem Highlight des Tages, durften wir zunächst Ultraschallbilder von einem Dummy machen, das ebenfalls von Medizinstudenten im Rahmen des Studiums zur Übung benutzt wird. Schnell bemerkten wir: So leicht, wie das Schallen beim Arzt immer scheint, ist es gar nicht. Es kam auf den Schallkopf, den Winkel und den Druck an, den man ausübte, bis nach einigem Ausprobieren ein Organ auf dem Bildschirm zu erkennen war. Der nächste Schritt war das Abtasten einer weiblichen Brust mit Hilfe eines Dummys. Zwei Tumore bzw. Knötchen befanden sich in ihr, die zunächst durch das Tasten und dann durch das Schallen lokalisiert werden konnten. Hatte man dies erledigt, so konnte man das Ultraschallen auch am eigenen Körper ausprobieren. Unsere eigenen Ultraschallbilder durften wir ausdrucken und mit nach Hause nehmen.

Impressionen vom Besuch im Röntgen-Museum.

Mit den Röntgengeräten sollten wir in Verpackungen versteckte Gegenstände bestrahlen und bei der Auswertung des Röntgenbildes erraten, was sich wohl in diesen befinden könnte. Auch hier musste man erst einmal herausfinden, mit welcher Stärke man die Gegenstände bestrahlen musste, um ein aussagekräftiges Röntgenbild zu erhalten.

Am animierten Ultraschallgerät sollte man anschließend an einem schwangeren Dummy das Baby finden. Auch hier wurden wir vor eine ähnliche Problematik wie beim echten Ultraschallgerät gestellt.

Impressionen vom Besuch im Röntgen-Museum.

Nach dem Workshop haben wir uns zum Abschluss noch eine Animation der sogenannten "Gläsernen Frau" angeschaut.

Wir hatten zwei interessante Tage und würden das Röntgenmuseum und das Röntgenlabor jederzeit wieder besuchen.

Von Luisa Gerlach (Jgst. Q1)