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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2020 > Bericht vom 03.04.2020 ]

Dritter Elternbrief zur Schulschließung

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

heute beginnen die Osterferien und vor wenigen Wochen hätten wir uns alle nicht vorstellen können, unter welchen Vorzeichen sie anfangen und wie unser Leben innerhalb kürzester Zeit eingeschränkt ist.

Hinter uns allen liegen seit Karneval anstrengende Wochen. Ich hoffe, dass Sie sich und Ihr Euch trotzdem insgesamt gut betreut und unterstützt fühlen und fühlt sowie dass in Ihrem und Eurem Umfeld niemand ernsthaft krank geworden ist.

Unsere Abiturienten haben zwar eine Regelung erhalten, sind sich aber verständlicherweise unsicher, ob die Verschiebung der Prüfung um drei Wochen, so wie sie angekündigt ist, auch gehalten werden kann, zumal für den Kreis Heinsberg mit längerer Schulschließung noch keine Sonderregelung gefunden ist.

Alle anderen Schüler und Schülerinnen haben sich in den letzten Wochen um ihre bereit gestellten Aufgaben gekümmert und diese bearbeitet, bei Bedarf ihre Lösungen auch zurückgeschickt oder sie korrigieren lassen. Dabei möchte ich noch einmal ganz deutlich sagen, dass die Vorgaben des Ministeriums bestimmen, dass die Bearbeitung der Materialien nicht benotet wird und dass die vermittelten Inhalte nicht prüfungsrelevant sein dürfen. Die Bearbeitung sollte dennoch sorgfältig und regelmäßig erfolgen, der Schwerpunkt liegt darin, sich selbst etwas zu erarbeiten sowie Inhalte zu vertiefen. Sicherlich werden die Inhalte im hoffentlich bald wieder stattfindenden Unterricht aufgegriffen, bevor sie prüfungsrelevant sind. Daher besteht die Pflicht, die zugeschickten Aufgaben zu erledigen.

Es handelt es sich bei dieser Bearbeitung per Definition aber nicht um Unterricht. Der Unterricht ruht. Auch im Umfang sollen die Aufgaben nicht die Zeiten, die sonst im Stundenplan unterrichtet worden wären abbilden.

Es wäre daher ein Missverständnis, auf Angebote, die versprechen: "Der Unterricht geht weiter!", die für digitalen Unterricht, zum Beispiel auf Video-Plattformen werben, einzugehen. Das ist auch der Grund, warum das Ministerium die Vorgaben so gesetzt hat und verfügt hat, dass in der jetzigen Lage auf Email-Adressen zurückgegriffen werden soll und natürlich auf vorhandene Systeme, nicht aber vorschnell Systeme zu installieren, die nach der Schulöffnung nicht nachhaltig sind.

Wir freuen uns in diesem Zusammenhang zum Beispiel auf ein in der Zukunft vom Land bereitgestelltes flächendeckendes System von Logineo NRW, das auch für Schüler zugänglich ist, welches dann auch datenschutzrechtlich unbedenklich ist.

Ich möchte meinen Kolleginnen und Kollegen auch ausdrücklich herzlich für ihr Engagement danken, mit denen sie die Aufgaben Ihnen und Euch zur Verfügung gestellt haben und für die Rückmeldungen und die Beantwortungen von Fragen.

Ich stand auch mit Herrn Feger und anderen Elternvertretern in Kontakt und möchte Sie bitten, bei  vielleicht auftretender Unzufriedenheit, sollten wir das System nach den Ferien weiter brauchen, diese nicht pauschal kund zu tun, sondern sich über den Pflegschaftsvertreter an den Klassenlehrer oder alternativ in der Erprobungsstufe an Frau Schulze (su@mkg-wegberg.de), in der Mittelstufe an Herrn Ingenrieth (in@mkg-wegberg.de) und in der Oberstufe an die Beratungslehrer zu wenden. Sollten Sie nicht zu einer Lösung kommen, würde ich mich natürlich um das Problem kümmern. Wir sind sehr daran interessiert, unser System gut funktionieren zu lassen und denken, dass grundsätzlich der direkte Kontakt über die Klassenlehrer/Fachlehrer und Beratungslehrer eine gute Möglichkeit der Betreuung darstellt.

Mit allen guten Wünschen für Ihre Gesundheit und erholsame Ferien und Feiertage und gutes Wetter!

Maj Kuchenbecker und Petra Negwer