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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2004 > Bericht vom 15.09.2004 ]

Prima Vernetzung dank Kooperation mit Siemens

"Ohne den Förderverein wäre dies nicht möglich gewesen. Nun haben wir endlich einen sehr ordentlichen Computerbestand", freut sich Informatik-Lehrer Robert von der Gracht über die deutlich verbesserten Lernbedingungen am Maximilian-Kolbe-Gymnasium.

"Wir sind froh, dass wir die Ausstattung nicht nur ein bisschen nachgebessert haben, sondern einen kompletten Raum bestücken konnten", schließt sich Birgit Nolden-Olles, die Vorsitzende des Fördervereins dem Informatiker-Lehrer an.

Neue Verkabelung

Denn die Computer, die nun im Raum I019 des Wegberger Gymnasiums stehen, sind absolut neu. Diese professionelle Ausrüstung samt komplett neuer Verkabelung und Vernetzung verdankt die Schule der Partnerschaft mit Siemens.

Drei Auszubildende der Siemens Professional Education (SPE), Volker Brocker, Sebastian Heusehen und Mario Niehues, haben gemeinsam mit ihrem Ausbilder Helge Eggert diesen Raum und einen weiteren innerhalb von drei Wochen mit einem modernen Netzwerk ausgestattet. Das Projekt war für die Fachinformatiker im dritten Ausbildungsjahr Bestandteil ihrer Ausbildung bei Siemens.

Neue Rechner

Dass Erfreuliche daran für die Schule war, dass für die Vernetzung keine Kosten entstanden. Die elf neuen Rechner wurden allerdings vom Förderverein des Gymnasiums finanziert.

Die Modernisierung sei auch dringend notwendig gewesen, wie Robert von der Gracht aus Erfahrung zu berichten weiß: "Unsere Computer waren nie ausfallsicher. Oft ist bei einem Fehler an einer Station das ganze Netzwerk zusammengebrochen." Dies könne bei dem neuen Netzwerk, das jetzt zehnmal schneller und vor allem sicherer sei, nicht mehr passieren.

Neuer Computerraum

Besonders erfreut ist Robert von der Gracht darüber, dass alle Daten von nun an auf dem Server gespeichert werden. "Es gibt eine so genannte PC-Wächter-Karte, die für Sicherheit sorgt. Jede Gruppe muss sich separat anmelden", erklärte er.

Damit gäbe es nun für listige Schüler keine Möglichkeit mehr, den Informatik-Unterricht zum Computerspielen zu nutzen. "Ich bin sehr beeindruckt über die Einrichtung und danke allen Beteiligten: den Auszubildenden, den Lehrern, dem Förderverein und Siemens für die Realisierung", betont auch Schulleiter Willy Meersmann.
Neben dem Informatik-Unterricht soll der neue Computer-Raum auch für Arbeitsgemeinschaften, Lehrerfortbildungen und Projekte in anderen Unterrichtsfächern genutzt werden. In der Freizeit stünden den Schülern weiterhin die Rechner in der Bibliothek zur Verfügung. Der neue Computerraum darf allerdings nur unter fachkundiger Aufsicht genutzt werden.

Quelle: Rheinische Post, September 2004