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[ Berichte > Berichte für das Jahr 2011 > Bericht vom 25.01.2011 ]

Premierenklasse 2010/11

Durch einen glücklichen Zufall wurde uns, dem Deutsch-LK der Jahrgangsstufe 13, geleitet von Herrn Cassens-Sasse, die Möglichkeit geboten, einmal hinter die Kulissen eines Theaterstücks zu schauen und von ihren Anfängen an dabei zu sein.

Premierenklasse 2011

Unser erstes Treffen fand kurz nach den Herbstferien in einem Nebengebäude des Theaters statt. Wir wurden vom Theaterpädagogen, der Dramaturgin und von zwei Hauptdarstellern empfangen, der unser Ansprechpartner für den Zeitraum war.

Beim nächsten Treffen nahm der Regisseur sich für uns Zeit, über seine Arbeit zu berichten. Obwohl wegen der teilweise kurzfristig festgelegten Termine nicht alle aus dem Kurs teilnehmen konnten, war es ein sehr interessanter und informativer Abend. Mir gefiel es besonders gut, dass uns die Schauspieler alles erklärten, wie die Umsetzung ihrer Gedanken in der Inszenierung, die Aufstellung der Requisiten auf der Bühne, die Kostüme der Schauspieler. Anhand eines Modells verdeutlichten sie uns die Problematik der Krefelder Bühne.

Wir haben die Möglichkeit bekommen den Schauspielern bei der Proben einzelner Szenen zuzuschauen. Hier wurde deutlich, mit welcher Präzision die Vorstellungen des Regisseurs von den Schauspielern umgesetzt wurden und wie die Schauspieler die Inszenierung mit gestalten. Diverse Szenen wurden mehrmals wiederholt bis auch der kleinste Fehler beseitigt wurde. Auch wir wurden zu unserer Meinung befragt, wie wir ihre Umsetzung fanden. Auf Grund der Tatsache, dass wir das Buch in der Schule ausführlich gelesen und besprochen hatten konnten wir unsere Eindrücke gut begründen.

Premierenklasse 2011

Nach diesen ersten drei Treffen fand die Hauptprobe auf der Bühne statt. Wir durften als einzige Zuschauer dabei sein. Nach der Aufführung haben wir uns dann noch sehr ausführlich mit der Dramaturgin und dem Theaterpädagogen über die Umsetzung unterhalten. In dieser Diskussion kam es zu Meinungsverschiedenheiten, weil wir der Ansicht waren, dass man nach der vorletzten Szene, dem Mord an Marie, keinen Schlager spielen sollte.

Bei der Erstaufführung hatten wir die Ehre, in der ersten Reihe sitzen zu dürfen. Ich denke, dass ich an dieser Stelle für alle Anwesenden spreche, wenn ich sage, dass es ein sehr gelungener Abend war, trotz des Schlagers, den man nicht mal uns zuliebe streichen wollte.

Nach der Erstaufführung haben sich die beiden Hauptdarsteller, der Regisseur, die Dramaturgin und der Theaterpädagoge die Mühe gemacht, uns in der Schule zu besuchen. Bei diesem Resümee wurden unsere Erfahrungen reflektiert und zur Abwechslung haben wir den Schauspielern Szenen nachgestellt, welche vom Praktikanten fotografiert wurden.

Abschließend kann ich sagen, dass dieses Projekt von Anfang an bis zum Schluss sehr interessant war, weil uns die einmalige Gelegenheit geboten wurde, den Entstehungsprozess eines Theaterstückes genau zu verfolgen.

Von Gabriel Ghodrati