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Erdkunde / Geographie

Der Erdkundeunterricht leistet innerhalb des allgemeinen Bildungsauftrages für das Gymnasium seinen speziellen Beitrag dadurch, dass er Schülerinnen und Schülern hilft, ihre nahe und ferne räumliche Umwelt zu verstehen und selbstbestimmt an ihrer Entwicklung und Erhaltung mitzuarbeiten. Diese raumbezogene Handlungskompetenz basiert auf kognitiven, kommunikativen und sozialen Fähigkeiten.


Schwerpunkte Sekundarstufe I

Eine notwendige Voraussetzung zur Orientierung und für die Arbeit im Fach Erdkunde ist topographisches Grundlagenwissen, ohne das eine raumbezogene Handlungskompetenz nicht möglich ist.

In dem vom Verband deutscher Schulgeographen jährlich ausgeschriebenen Wettbewerb "Geographie Wissen", an dem Schülerinnen und Schüler des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums regelmäßig teilnehmen, kommt dieses Wissen konkret zur Anwendung.

Der Erdkundeunterricht in der Sekundarstufe I soll auch auf das "wissenschaftspropädeutische Lernen" in der Sekundarstufe II hinführen.

Neben der Bedeutung des Fachunterrichtes sollen die Schülerinnen und Schüler in einem fächerübergreifenden Unterricht eine transdisziplinare Kompetenz anstreben. Bei diesem fächerübergreifendem Unterricht liefert das Fach Erdkunde Kenntnisse und Grundeinsichten, die für andere Fächer von Bedeutung sind, z.B.:

  • Erdkunde/Biologie: Klima- und Bodenverhältnisse als Grundlage pflanzlichen und tierischen Lebens

  • Erdkunde/Religion: Verbreitung und Raumwirksamkeit der Weltreligionen

  • Erdkunde/neue Sprachen: regionales und topographisches Wissen des betreffenden Landes

Daneben kann die Erdkunde von anderen Fächern Kenntnisse zur Behandlung eigener Themen nehmen, z.B.:

  • Mathematik/Erdkunde: Gradnetz der Erde

  • Chemie/Erdkunde:Umweltschutz

  • Geschichte/Erdkunde: Umstrukturierung / Raumordnung im Osten Europas

Methodischer Schwerpunkt in der Sekundarstufe I ist eine systematische, sachgerechte und kritische Auseinandersetzung mit Darstellungs- und Arbeitsmitteln, in erster Linie Atlas und Schulbuch.


Schwerpunkte Sekundarstufe II

Der Erdkundeunterricht in der Sekundarstufe II trägt in Fortführung der Sekundarstufe I ebenso dazu bei, den Schülerinnen und Schülern raumbezogene Handlungskompetenz zu vermitteln, d.h. die Fähigkeit und Bereitschaft, die nahe und ferne räumliche Umwelt fachstrukturell zu erfassen und zu durchdringen sowie an ihrer Entwicklung und Bewahrung mitzuarbeiten.

Inhalte, die dies vermitteln, sind z. B.:

  • eine Stadtexkursion (z.B. Köln)

  • ein Projekt (z.B. Kartierung der Innenstadt von Wegberg)

  • eine Raumanalyse (z.B. Rheinisches Braunkohlenrevier)

Schwerpunkte im Bereich der Methodik sollen Referate, Analysen von geographischen Materialien und die Arbeit mit dem Internet sein. Das jährliche Zustandekommen eines Leistungs- und Grundkurses zeigt das Interesse der Schülerinnen und Schüler für dieses Fach. Für die Zukunft ist geplant, einen Erdkunde-Raum für die Sekundarstufe II mit Internetzugang einzurichten.

Die Fachkonferenz Erdkunde überprüft jeweils in der Fachkonferenz, ob die Ziele verwirklicht werden konnten.