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Französisch

Übersicht


1. Französisch am Maximilian-Kolbe-Gymnasium

Das Fach Französisch wird am Maximilian-Kolbe-Gymnasium in folgenden Lehrgängen unterrichtet:

Sekundarstufe I:

  • Lehrgang F6:
    Französisch als 2. Fremdsprache ab Klasse Klasse 6
     

  • Lehrgang F8:
    Französisch als 3. Fremdsprache im Differenzierungsbereich ab Klasse ab Klasse 8

Zentralabschluss 10:

Da die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 unserer Schule ab dem Schuljahr 2010/2011 nach Schulzeitverkürzung (G8) bereits in der gymnasialen Oberstufe sind, nehmen nehmen sie nicht an den zentralen Prüfungen am Ende der Klasse 10 teil. Diese Prüfungen gelten lediglich für Schülerinnen und Schüler der Haupt-, Real- und Gesamtschulen.

Sekundarstufe II:

  • Lehrgang F neueinsetzende Fremdsprache:
    Französisch als neu einsetzende Fremdsprache ab der Jahrgangsstufe EF. Dieser Lehrgang kann als Grundkurs belegt werden und auch als 3. oder 4. Abiturfach gewählt werden.
     

  • Lehrgang F fortgeführte Fremdsprache:
    Französisch als fortgeführte Fremdsprache ab der Jahrgangsstufe EF.


2. Französisch in Sekundarstufe I

Anmerkung: In der folgenden Darstellung wird z.T. auf die behördlichen Grundlagen unseres Curriculums verwiesen (z.B. Kernlehrplan; Richtlinien und Lehrpläne, Abiturvorgaben). Die genauen Angaben dazu finden Sie in Abschnitt 4.

Im Kontext der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Europas gewinnt die Erziehung zur Mehrsprachigkeit zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund stellen sich die besonderen Anforderungen und die Leitprinzipien des Französischunterrichts wie folgt dar (vgl.: Kernlehrplan G8, S. 11f):

a) Anforderungen an den Französischunterricht:

  • die Stärkung der Anwendungsorientierung und des lebensweltlichen Bezugs im funktionalen Zusammenhang mit der Grundlegung eines wissenschaftsorientierten Arbeitens,

  • die Stärkung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit,

  • die Erweiterung landeskundlicher Kenntnisse zu interkultureller Handlungskompetenz,

  • die Internationalisierung fremdsprachlicher Standards, die sich an den Referenzniveaus des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) orientieren.

b) Leitprinzipien:

  • systematische Entwicklung funktionaler kommunikativer Kompetenzen (Hörverstehen/Hör-Sehverstehen, Sprechen, Leseverstehen, Schreiben und Sprachmittlung)

  • Anwendungsbezug der kommunikativen Kompetenzen auf Verwendungssituationen im Alltag, in der Aus- und Weiterbildung sowie in Situationen der berufsorientierten Kommunikation

  • systematische Entwicklung interkultureller Kompetenzen (Basis eines Orientierungswissens zu exemplarischen Themen und Inhalten; Verständnis für andere kulturspezifische Denk- und Lebensweisen, Werte, Normen und Lebensbedingungen; Fähigkeit eigene Sichtweisen, Wertvorstellungen und gesellschaftliche Zusammenhänge mit denen frankophoner Kulturen tolerant und kritisch vergleichen zu können)

  • systematische Entwicklung methodischer Kompetenzen (Arbeiten mit Sachtexten und einfacheren literarischen Texten sowie mit Medien; aufgabenbezogene, anwendungsorientierte Produktion von gesprochenen und geschriebenen Texten; Formen des selbstgesteuerten und kooperativen Sprachenlernens, auch als Grundlage für den Erwerb weiterer Sprachen)

Zur Veranschaulichung der Kompetenzen dient folgendes Diagramm aus dem Kernlehrplan G8 (S. 19):

Auszug aus dem Kernlehrplan Französisch

Im Französischunterricht wird der jeweilige Lernstoff nicht isoliert vermittelt, sondern auf die folgenden, im Kernlehrplan (S. 20) ausgewiesenen Verwendungssituationen bezogen:

  • Persönliche Lebensgestaltung

  • Ausbildung/Schule/Beruf

  • Gesellschaftliches Leben

  • Frankophonie, Regionen, regionale Besonderheiten

Lehrwerke und Unterrichtsmaterialien in der Sekundarstufe I

Zunächst folgender Hinweis: Die Qualität des Französischunterrichts ist nicht daran zu messen, ob ein bestimmtes Lehrbuch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes von vorne bis hinten lückenlos "durchgenommen" wurde. So werden auch im Kernlehrplan die Vorgaben in der Weise formuliert, dass angegeben wird, was die Schülerinnen und Schüler am Ende der Jahrgangsstufen 6, 8 und 9 können sollen (= Kompetenzen) - und nicht, welche Texte und Materialien sie in den jeweiligen Schuljahren durchgearbeitet haben müssen.

Als Lehrwerke der Sekundarstufe I sind an unserer Schule z.Z. eingeführt:

  • Découvertes (Klett-Verlag), Band 1 bis 4 für Französisch als 2. Fremdsprache ab Klasse 6

  • Cours Intensif (Klett Verlag), Band 1 und 2 für Französisch als 3. Fremdsprache ab Klasse 8

Neben den Schülerbänden werden dabei die begleitenden Materialien (z.B. CDs, Folien) sowie in der Regel (v.a. in den unteren Lernjahren) das jeweilige Cahier d'activités (Arbeitsheft) in die Unterrichtsarbeit einbezogen.

Zusätzliche, von dem jeweiligen Fachlehrer/der jeweiligen Fachlehrerin ausgewählte oder erstellte Materialien ergänzen den Unterricht im Sinne der gezielten Umsetzung einzelner Kompetenzen des Kernlehrplans (z.B. Hörtexte, Videoausschnitte, Übungsaufgaben, Materialien zur berufsorientierten Kommunikation etc.). Die Auswahl richtet sich dabei nach den speziellen Bedürfnissen der Schülergruppen und wird daher von Klasse zu Klasse unterschiedlich sein.

Französisch als 2. Fremdsprache (F6)

Der Französischunterricht ab Jahrgangsstufe 6 zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern eine umfassende Handlungsfähigkeit im Alltag und in sach- und themenorientierten Kommunikationssituationen zu vermitteln, so dass sie am Ende der Jahrgangsstufe 9 das Referenzniveau B1 des GeR in den rezeptiven Fähigkeiten und zu wesentlichen Anteilen auch in den Bereichen "Sprechen: an Gesprächen teilnehmen" und "Schreiben" erreicht haben (vgl. Kernlehrplan G8, S. 21).

Zur Ausdifferenzierung der einzelnen Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufen 6, 8 und 9 vgl. Kernlehrplan G8, S. 21-41.

Besonderheiten bei Französisch als 3. Fremdsprache in der Sekundarstufe I (F8)

Wird Französisch als dritte Fremdsprache unterrichtet, verfügen die Schülerinnen und Schüler bereits über vertiefte Erfahrungen im Sprachenlernprozess (z.B. bei der Anwendung grundlegender Lerntechniken oder beim Verständnis grammatikalischer Phänomene, erweiterte Erschließungsmöglichkeiten von Wortbedeutungen - etwa aus dem Lateinischen - etc.). Dies ermöglicht im Unterricht u.a. einen stärkeren Rückgriff auf kognitivierende Verfahren und einen schnelleren Lernfortschritt als im Lehrgang F6, so dass die Schülerinnen und Schüler am Ende der Jahrgangsstufe 9 das Referenzniveau A2 (GeR) mit Anteilen von B1 (GeR) in den rezeptiven Bereichen erreichen.

Zur Ausdifferenzierung der einzelnen Kompetenzerwartungen am Ende der Jahrgangsstufen 8 und 9 vgl. Kernlehrplan G8, S. 43 - 55.

Für den Französischunterricht im Lehrgang F8 liegen die unterrichtlichen Schwerpunkte auf

  • dem zügigen Aufbau eines Repertoires sprachlicher Mittel, um sach- und themenbezogene Kommunikationssituationen sprachlich angemessen (d.h. sprachlich korrekt und unter Beachtung grundlegender situativer Kommunikationsnormen) zu bewältigen,

  • der Erschließung von Sach- und Gebrauchstexten,

  • der Anbahnung von Fähigkeiten des zusammenhängenden Sprechens sowie der Textproduktion,

  • auf Vermittlung der Fähigkeit, das Französische als Unterrichtssprache zu verwenden.


3. Französischunterricht in der Sekundarstufe II

Leitziel des Französischunterrichts in der Sekundarstufe II

Das Leitziel des Französischunterrichts in der Sekundarstufe II ist die Vermittlung bzw. die Vertiefung der interkulturellen Handlungsfähigkeit, die sich in den folgenden Teilzielen konkretisieren lässt (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II, S. 8f):

  • inner- und außerschulische sprachliche Handlungsfähigkeit in Begegnungssituationen mit Französisch sprechenden Menschen und mit der Kultur der frankophonen Länder;

  • Bereitschaft, anderen Lebensformen und Wertesystemen offen und tolerant zu begegnen sowie die eigenen Haltungen und Einstellungen kritisch zu hinterfragen (interkulturelles Lernen);

  • Befähigung zu sachgerechtem und kritischem Umgang mit Texten und Medien, indem die in der Sekundarstufe I erworbenen Lern- und Arbeitstechniken im Bereich der Textrezeption und -produktion vertieft und erweitert werden;

  • Beherrschung von Methoden und Techniken des selbstständigen und kooperativen Arbeitens, um eigene Lernprozesse zielgerichtet und effizient zu gestalten und eigene Lernwege zunehmend selbstständig zu entwickeln.

Am Ende der Sekundarstufe II erlangen die Schülerinnen und Schüler im Fach Französisch als fortgeführte Fremdsprache das Niveau B2, wobei in einigen Lernfeldern - v.a. im Leistungskurs - das Niveau C1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) erreicht wird.

Zur konkreteren Ausdifferenzierung der Lernziele in den verschiedenen Kurstypen der Sekundarstufe II vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II, S. 13 - 50.)

Besonderheiten im Lehrgang F10 [neu]

Auch im Lehrgang F10 (neu) ist das Leitziel des Französischunterrichts die Vermittlung der interkulturellen Handlungsfähigkeit (s.o.). In Anlehnung an die Spracherwerbsphase der Lehrgänge F6 und F8 ist es in diesem Lehrgang jedoch zunächst erforderlich, dass die Schülerinnen und Schüler Redemittel der französischen Sprache erwerben, die sich auf die Handlungsfähigkeit in den Bereichen des privaten und öffentlichen Alltags beziehen, d.h. auf Anwendungssituationen als

  • Besucher frankophoner Länder,

  • Gesprächs- oder Briefpartner französischsprachiger Personen oder Institutionen,

  • sprachliche Mittler zwischen deutsch- und französischsprachigen Gesprächspartnern,

  • Leser/Hörer, Verfasser französischsprachiger Texte,

  • Teilnehmer an Interaktionsprozessen im Französischunterricht.

(vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II, S. 14)

Die thematisch orientierte Unterrichtsarbeit gemäß den Abiturvorgaben nimmt mit fortschreitender Sprachkompetenz sukzessive einen immer breiteren Raum neben der Progression des Spracherwerbs ein.

Am Ende der Sekundarstufe II erreichen die Schülerinnen und Schüler im Lehrgang F10 (neu) in der Regel das Niveau B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR).

Zur konkreteren Ausdifferenzierung der Lernziele im Lehrgang F10 (neu) vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II, S. 13 - 50.)

Themen und Unterrichtsinhalte

Die Themen des Französischunterrichts in der Qualifikationsphase richten sich nach den jeweils gültigen Vorgaben für das Zentralabitur, einzusehen auf folgender Seite des Ministeriums:
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/fach.php?fach=5

Wird Französisch als neueinsetzende Fremdsprache ab Jahrgangsstufe EF unterrichtet, sollte die Spracherwerbsphase mit Ende des zweiten Lernjahres (d.h. Ende der Jahrgangsstufe Q1 abgeschlossen werden. Auch in der Spracherwerbsphase, die im Prinzip der sprachlichen Progression des Lehrbuches (s.u.) folgt, sollte bereits darauf geachtet werden, dass die inhaltlichen Schwerpunkte und die Medien und Materialien, die in den entsprechenden Vorgaben für das Zentralabitur genannt werden, lernstandsangemessene Berücksichtigung finden.

In Kursen, in denen Französisch als fortgeführte Fremdsprache aus der Sekundarstufe I unterrichtet wird, wird in der Jahrgangsstufe EF das Thema "Les jeunes" bearbeitet. Gegebenenfalls können in dieser Jahrgangsstufe neben der thematischen Arbeit auch noch einzelne Redemittel und Strukturen ergänzt oder vertieft werden, die in der Spracherwerbsphase (Sekundarstufe I) nicht mehr vollständig eingeführt oder eingeübt werden konnten.

Lehrwerke und Unterrichtsmaterialien in der Sekundarstufe II

Als Lehrwerke der Sekundarstufe II sind an unserer Schule z.Z. eingeführt:

Spracherwerbsstufe des Lehrgangs F10 (neu):

  • Cours Intensif (Klett Verlag, 2006), Band 1 und 2 für Französisch als neu einsetzende Fremdsprache ab Jahrgangsstufe EF

Neben den Schülerbänden werden dabei die begleitenden Materialien (z.B. CDs, Folien) in die Unterrichtsarbeit einbezogen. Zudem bietet es sich - vor allem für den ersten Lehrwerksband - an, auch das jeweilige Cahier d'activités (Arbeitsheft) in den Unterricht einzubeziehen.

Zusätzliche, von dem jeweiligen Fachlehrer/der jeweiligen Fachlehrerin ausgewählte oder erstellte Materialien ergänzen den Unterricht im Sinne der gezielten Umsetzung der jeweiligen Unterrichtsziele (z.B. Hörtexte, Videoausschnitte, Sach- und Gebrauchstexte, literarische Texte, Übungsaufgaben etc.). Die Auswahl richtet sich dabei nach den speziellen Bedürfnissen der Schülergruppen sowie nach den jeweils gültigen Vorgaben für das Zentralabitur, und kann daher von Kurs zu Kurs bzw. von Jahrgang zu Jahrgang unterschiedlich sein.

Textstufe

In der Textstufe (d.h. Französisch als fortgeführte Fremdsprache sowie thematische Arbeit in Kursen des Lehrgangs Französisch als neueinsetzende Fremdsprache) orientiert sich der Unterricht an den jeweils gültigen Vorgaben für das Zentralabitur. Die Unterrichtsmaterialien werden dementsprechend von dem jeweiligen Fachlehrer/der jeweiligen Fachlehrerin ausgewählt oder erstellt. Daher kann die Auswahl von Jahrgang zu Jahrgang unterschiedlich sein. Zudem richtet sich die Auswahl der Materialien auch nach den speziellen Bedürfnissen der Schülergruppen und kann daher auch von Kurs zu Kurs unterschiedlich sein.


4. Behördliche Grundlagen des schulinternen Curriculums

Insgesamt orientiert sich die Gestaltung des Französischunterrichts am Maximilian-Kolbe-Gymnasium an folgenden behördlichen Vorgaben:

Sekundarstufe I:

Kernlehrplan Französisch für das Gymnasium - Sekundarstufe I (G8) in NRW, herausgegeben vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, 2008 (im folgenden = Kernlehrplan G8), einzusehen auf folgender Seite des Ministeriums:
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de

Sekundarstufe II:

Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II - Gymnasium/Gesamtschule in NRW, Französisch, herausgegeben vom Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, 11999 (im folgenden = Richtlinien)

Zentralabitur (ab 2007):

Vorgaben zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur in der gymnasialen Oberstufe, (im folgenden = Abiturvorgaben), einzusehen auf folgender Seite des Ministeriums:
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de


5. Konzept zur Leistungsbewertung in Klassenarbeiten und Klausuren

Aufgabenformate:

Die Konzeption der Klassenarbeiten orientiert sich an den Aufgabenformaten und Vorgaben des Kernlehrplans G8 (S. 57f) bzw. der zentralen Abiturprüfungen.

Prinzipien der Bewertung:

  • Spracherwerbsstufe

    • Geschlossene und halboffene Aufgaben:

    • Die Bewertung erfolgt nach Rohpunkten, wobei 50 % der erreichten Rohpunkte in der Regel die Untergrenze der Note "ausreichend" ergeben.

    • Offene Aufgaben:

    • Die Bewertung offener Aufgaben erfolgt auf inhaltlicher und sprachlicher Ebene (vgl. Kernlehrplan G8; S. 59):

      • Im inhaltlichen Bereich werden der Umfang und ggf. die Genauigkeit der Kenntnisse angemessen berücksichtigt.

      • Im sprachlichen Bereich werden der Grad der Verständlichkeit der Aussagen, die Reichhaltigkeit und Differenziertheit im Vokabular, die Komplexität und Variation des Satzbaus, die orthographische, lexikalische und grammatikalische Korrektheit sowie die sprachliche Klarheit, gedankliche Stringenz und inhaltliche Strukturiertheit einbezogen. Verstöße gegen die Sprachrichtigkeit werden auch daraufhin beurteilt, in welchem Maße sie die Kommunikation insgesamt beeinträchtigen.

      Bei der Notenbildung für offene Aufgaben kommt der sprachlichen Leistung in der Regel ein etwas höheres Gewicht zu als der inhaltlichen Leistung.

    • Klassenarbeiten und Klausuren mit geschlossenem/halboffenem und offenem Teil:

    • Für die Notenbildung bei Arbeiten, die gleichzeitig einen Teil mit geschlossene/halboffene Aufgaben und eine Teil mit (einer) offene(n) Aufgabe enthalten, gewichtet der Fachlehrer je nach Bedeutung der Aufgaben innerhalb der Gesamtkonzeption der Arbeit. Für die Bildung der Endnote stehen in diesen Arbeiten zwei verschiedene Verfahren zur Verfügung, aus denen vom Fachlehrer/von der Fachlehrerin ausgewählt wird:

      • Die Bewertung der offenen Aufgabe erfolgt ebenfalls durch Rohpunktevergabe in den jeweiligen Kategorien des sprachlichen und inhaltlichen Bereichs, wobei 50 % der erreichten Rohpunkte in der Regel die Untergrenze der Note "ausreichend" ergeben.

      • Für die beiden Teile der Arbeit (geschlossen/halboffen bzw. offen) wird jeweils eine eigene Note vergeben. Die Gesamtbewertung der Arbeit wird entsprechend der Gewichtung der einzelnen Teile ermittelt. (z. B. im Verhältnis 1: 1 bzw. 1 : 2 etc.)

  • Textstufe

  • Die Bewertung orientiert sich am Bewertungskonzept des Zentralabiturs, nach dem in den Bereichen Inhalt, Darstellungsleistung (d.h. kommunikative Textgestaltung sowie Verfügbarkeit sprachlicher Mittel) und Sprachrichtigkeit (Orthographie, Grammatik, Wortschatz) Rohpunkte vergeben werden, z.B.

    60 Punkte: Inhalt
    30 Punkte: Kommunikative Textgestaltung
    30 Punkte: Ausdrucksvermögen
    30 Punkte: Sprachrichtigkeit


6. Anzahl und Dauer der Klassenarbeiten und Klausuren
(Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2010)

Sekundarstufe I

Lehrgang F6:

Jgst.

Anzahl /
Schuljahr

Dauer
(in Unterrichtsstunden)

6 (nur F6)

6

bis zu 1

7

6

1

8

5

1

9

4

1-2

Lehrgang F8:

Jgst.

Anzahl /
Schuljahr

Dauer
(in Unterrichtsstunden)

8 (nur F8)

4

1-2

9

4

1-2

Sekundarstufe II

Lehrgang F fortgeführte Fremdsprache:
Jahrgangsstufe EF:

Jgst.

Anzahl /
Halbjahr

Dauer

EF

2

2 Unterrichtsstunden

Leistungskurs (1. oder 2. Abiturfach)

Jgst.

Anzahl /
Halbjahr

Dauer

Q1

2

3 Unterrichtsstunden

Q2.I

2

4 Unterrichtsstunden

Q2.II

1

4,25 Zeitstunden

Grundkurs (3. Abiturfach)

Jgst.

Anzahl /
Halbjahr

Dauer

Q1

2

2 Unterrichtsstunden

Q2.I

2

3 Unterrichtsstunden

Q2.II

1

3 Zeitstunden

Grundkurs (4. Abiturfach oder nicht als Abiturfach)

Jgst.

Anzahl /
Halbjahr

Dauer

Q1

2

2 Unterrichtsstunden

Q2.I

2

3 Unterrichtsstunden

Q2.II

---

---

Lehrgang F10 (neu) (als 3. oder 4. Abiturfach oder nicht als Abiturfach)

Jgst.

Anzahl /
Halbjahr

Dauer

EF

2

1-2 Unterrichtsstunden

Q1

2

2 Unterrichtsstunden

Q2.I

2

2-3 Unterrichtsstunden

Q2.II

1

3 Zeitstunden


7. Evaluation und Kooperation

Die Evaluation der Unterrichtsarbeit geschieht vor allem im Rahmen der Fachkonferenzen (z.B. Curriculumsrevision, Rückmeldung über die Eignung der Lehrwerke und Entscheidung über die Einführung neuer Lehrwerke etc.). Darüber hinaus stellt die Verständigung der Kolleginnen und Kollegen unserer Fachschaft untereinander eine wichtige Form der Evaluation dar und bezieht sich u.a. auf Klassenarbeiten und Klausuren sowie auf die Unterrichtsplanung. Auf diese Weise ist es möglich, spezifische Probleme einzelner Klassen oder Jahrgangsstufen unmittelbar zu erkennen und ihnen ggf. in Absprache mit der Fachkonferenz zeitnah zu begegnen.

Zur Erleichterung der Kooperation innerhalb des Fachbereichs Französisch wird außerdem eine Materialiensammlung geführt, in der die Kolleginnen und Kollegen nützliche Materialien und Kopiervorlagen zu Themenbereichen wie etwa Leistungsbewertung (z.B. Fehlerkennzeichnung, Fehlerkorrekturgitter etc.), Evaluation des Unterrichts oder Unterrichtsmethoden beitragen und/oder einsehen können.


 
Weiterführende Dokumentationen